16 December 2025, 06:37

Habeck zahlt 12.000 Euro – doch der Streit mit Wagenknechts BSW bleibt ungelöst

Eine Konferenzszene mit Sitzplätzen, die einer Bühne zugewandt sind, auf der eine Diskussion zwischen Medienvertretern und -eigentümern stattfindet, mit einem großen Banner und einer Wand im Hintergrund.

Habeck zahlt 12.000 Euro – doch der Streit mit Wagenknechts BSW bleibt ungelöst

Ehemaliger Vizekanzler Habeck zahlt 12.000 Euro zur Vermeidung eines Verleumdungsverfahrens

Teaser: Robert Habeck, ehemaliger Vizekanzler der Grünen, hat sich mit der Sahra-Wagenknecht-Allianz (BSW) auf die Zahlung von 12.000 Euro geeinigt, um ein von einer politischen Konkurrentin eingeleitetes Verfahren zu beenden.

15. Dezember 2025, 15:36 Uhr

Robert Habeck, ehemaliger Vizekanzler der Grünen, hat einen Verleumdungsstreit mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) beigelegt. Die Auseinandersetzung endete am 12. Dezember 2025, nachdem er sich bereit erklärte, 12.000 Euro an drei Dresdner Wohlfahrtsorganisationen zu zahlen. Trotz der Zahlung bleibt Habeck rechtlich unschuldig – dies sieht die getroffene Vereinbarung ausdrücklich vor.

Der Rechtsstreit hatte im November 2024 begonnen, als die BSW und ihre Vorsitzende Sahra Wagenknecht Klage gegen Habeck einreichten. Sie warfen ihm Verleumdung vor, nachdem er bei einer Grünen-Veranstaltung im August 2024 behauptet hatte, die Partei werde aus Russland finanziert. Die BSW, die für ihre prorussische Haltung bekannt ist, wies die Vorwürfe zurück und ging juristisch dagegen vor.

Der Fall wurde nun ohne gerichtliche Entscheidung in der ursprünglichen Verleumdungssache abgeschlossen. Habecks Zahlung kommt lokalen gemeinnützigen Projekten zugute, während die Vorwürfe der BSW rechtlich weiterhin ungeklärt bleiben. Die Einigung beendet einen fast einjährigen Streit zwischen dem ehemaligen Vizekanzler und der Oppositionspartei.