HSV-Meistertorwart Schnoor verstorben - HSV-Torwartlegende Horst Schnoor mit 91 Jahren gestorben
Horst Schnoor, die Torwartlegende, die den Hamburger SV 1960 zur deutschen Meisterschaft führte, ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Der Verein bestätigte seinen Tod und würdigte ihn als einen der größten Spieler seiner Geschichte.
Schnoor verbrachte seine gesamte Karriere beim Hamburger SV und bestritt zwischen 1952 und 1967 insgesamt 507 Pflichtspiele. Seine Konstanz bescherte ihm den Rekord von 139 Spielen ohne Gegentor – mehr als jedem anderen HSV-Torhüter zuvor.
Neben dem Meistertitel 1960 gewann er zehn Oberliga-Meisterschaften und holte 1963 den DFB-Pokal. Im selben Jahr stand er im Tor beim ersten Bundesliga-Spiel des HSV in der Vereinsgeschichte.
Seine Teamkollegen bewunderten sein Können, und die vereinslegende Uwe Seeler nannte ihn einst den "Mann mit tausend Händen". Auch nach seinem Karriereende blieb Schnoor dem Verein verbunden und besuchte regelmäßig die Heimspiele im Volksparkstadion.
Der Hamburger SV verliert mit Schnoor eine Schlüsselfigur seiner goldenen Ära. Seine 15-jährige Laufbahn hinterließ unauslöschliche Spuren – mit Rekorden und Titeln, die bis heute zum Erbe des Vereins zählen. Seine Verbundenheit mit dem HSV hielt weit über seine aktive Zeit hinaus an.






