Jens Lehmann verklagt: 55.000 Euro für Mietwagen und Unfälle gefordert
Hagen SieringJens Lehmann vor Gericht - Mehr als 50.000 Euro im Spiel - Jens Lehmann verklagt: 55.000 Euro für Mietwagen und Unfälle gefordert
Der ehemalige deutsche Nationaltorwart Jens Lehmann steht vor einem Rechtsstreit mit einer Autovermietung. Im Mittelpunkt des Streits stehen Vorwürfe, er habe Mietwagen genutzt, ohne dafür zu zahlen. Das Unternehmen fordert nun rund 55.000 Euro als Schadensersatz.
Verhandelt wird der Fall vor dem Landgericht München II. Die Vermietungsfirma wirft Lehmann vor, mehrere Fahrzeuge nicht bezahlt zu haben. Zudem verlangt sie Entschädigung für vier Unfälle, in die seine Tochter verwickelt war, sowie Zinsen und ausstehende Mietgebühren.
Lehmann bestreitet die Anschuldigungen. Er behauptet, er sei davon ausgegangen, die Autos kostenlos nutzen zu dürfen. Trotz seiner Einwände kam es bisher zu keiner Einigung – der Prozess wird fortgesetzt.
Es ist nicht Lehmanns erste juristische Auseinandersetzung: 2025 muss er sich wegen unbezahlter Anwaltsrechnungen vor Gericht verantworten. Zuvor hatte er bereits einen vierwöchigen Fahrverbot erhalten, nachdem er mit 0,7 Promille betrunken am Steuer erwischt worden war. Seine Fußballkarriere endete 2008 nach der Niederlage Deutschlands gegen Spanien im Finale der EM 2008. Seit seinem Rücktritt arbeitete er als Trainer und in Medienrollen.
Die Gerichtsverhandlungen werden klären, ob Lehmann die geforderten 55.000 Euro zahlen muss. Zudem geht es um die Frage der Haftung für die Unfälle und die ausstehenden Gebühren. Bis auf Weiteres bleibt der Prozess ungelöst – beide Seiten zeigen sich unnachgiebig.






