10 May 2026, 00:21

Justin Müller wechselt zu den Eagles – ein Allrounder mit BWL-Hintergrund

Eine Gruppe von Männern spielt Handball auf einem Court während des Futsal-Weltmeisterschaftsspiels 2019 zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain, mit Zuschauern im Hintergrund.

Justin Müller wechselt zu den Eagles – ein Allrounder mit BWL-Hintergrund

Justin Müller, ein 30-jähriger Innenverteidiger, wechselt von Bundesliga-Aufsteiger HSG Wetzlar zu den Eagles. Der erfahrene Spielmacher hat sich im deutschen Handball einen Namen gemacht – dank seiner athletischen Fähigkeiten und seines betriebswirtschaftlichen Hintergrunds.

Sein Wechsel folgt auf eine herausragende Saison in Wetzlar, wo er in entscheidenden Spielen eine Schlüsselrolle spielte. Müller begann seine Karriere in Nordrhein-Westfalen, zunächst bei ART Düsseldorf, später beim TV Korschenbroich. Anschließend wechselte er zu TuSEM Essen und trug maßgeblich dazu bei, dass das Team in die Bundesliga aufstieg.

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2023 wagte er den Schritt ins Ausland und verbrachte ein Jahr beim dänischen Erstligisten Nordsjælland Håndbold. Nach seinem Engagement in Dänemark kehrte er 2024 nach Deutschland zurück und unterschrieb bei HSG Wetzlar. Dort etablierte er sich als vielseitiger Spielmacher und defensiver Rückhalt.

Am vergangenen Sonntag erzielte Müller das entscheidende Tor beim 30:24-Heimsieg gegen Kiel. Seine Leistung unterstrich erneut seinen Wert als dynamischer und verlässlicher Spieler. Abseits des Platzes verfügt er über einen Abschluss in Betriebswirtschaftslehre und Sportmanagement und arbeitet neben seiner sportlichen Karriere remote für ein Edtech-Startup.

Der Sportdirektor der Eagles, Stefan Meler, setzt gezielt auf die Förderung regionaler Top-Talente. Handball-Legende Stefan Kretzschmar lobte zudem Müllers Fähigkeiten im Eins-gegen-Eins sowie seinen energiegeladenen Spielstil.

Mit Müller verstärkt das Team seine Mannschaft durch Erfahrung und Flexibilität. Seine Fähigkeit, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive Akzente zu setzen, wird für die kommenden Herausforderungen entscheidend sein. Der Wechsel unterstreicht zudem seine kontinuierliche Entwicklung – sowohl als Sportler als auch als Berufstätiger jenseits des Handballs.

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