Krause und Petros jagen beim Berlin-Halbmarathon persönliche Bestzeiten
Margot RudolphKrause und Petros jagen beim Berlin-Halbmarathon persönliche Bestzeiten
Gesa Krause und Amanal Petros werden beide am kommenden Sonntag beim Berlin-Halbmarathon an den Start gehen – jeder mit klaren Zielen. Während Krause nach einem enttäuschenden Rennen im vergangenen Jahr zurückkommen will, hat Petros das deutsche Rekordlimit auf einer der schnellsten Strecken der Welt im Visier.
Petros schrieb im letzten Jahr Geschichte, als er den Halbmarathon in 59:31 Minuten beendete und damit als erster Deutscher die magische Ein-Stunden-Marke unterbot. An diesem Sonntag will er noch einen Schritt weitergehen und sich der 59-Minuten-Grenze so weit wie möglich annähern. Mit vorhergesagten Temperaturen zwischen 8 und 9 Grad Celsius – seinen idealen Wettkampfbedingungen – und der flachen, schnellen Berliner Strecke fühlt er sich bestens vorbereitet und selbstbewusst.
Krause hingegen hatte im Vorjahr mit ihrem Tempo zu kämpfen: Ein zu schneller Start kostete sie in den letzten Kilometern wertvolle Energie. Diesmal setzt sie auf eine klügere Renntaktik, um ihre Frühlingsaison mit einem starken Ergebnis abzuschließen. Nach dem Sonntag wird sie bis Mitte Juni eine Pause von Bahnwettkämpfen einlegen und sich stattdessen auf die Leichtathletik-EM in Birmingham Mitte August konzentrieren.
Für beide Läufer wird das Rennen unterschiedliche Herausforderungen bereithalten: Während Petros einen neuen persönlichen Rekord und die Verbesserung des nationalen Rekords anstrebt, will Krause die Fehler der Vergangenheit korrigieren, bevor sie sich auf die Sommermeisterschaften vorbereitet. Ihre Leistungen werden die Weichen für den Rest der Saison stellen.






