20 December 2025, 22:29

Kretschmer kritisiert Rentenreform und fordert Deregulierung für Deutschlands Zukunft

Ein Blatt Papier mit Schrift darauf.

Kretschmer kritisiert Rentenreform und fordert Deregulierung für Deutschlands Zukunft

Kretschmer kritisiert Rentenreform und fordert Deregulierung für Deutschlands Zukunft

Sachsens Ministerpräsident und stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender Michael Kretschmer hat sich der Kritik an der schwarz-roten Rentenreform angeschlossen. „Das ist eine berechtigte Kritik junger Unionspolitiker. Die aktuelle Rentenpolitik verschärft die Probleme“, sagte Kretschmer den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Er machte CSU und SPD Vorwürfe: „Die CSU hat in den Koalitionsverhandlungen die höhere Mütterrente durchgesetzt, und [...]“

  1. November 2025

Michael Kretschmer, Ministerpräsident Sachsens und stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, hat die jüngsten Rentenreformen der Bundesregierung scharf kritisiert. Als Stellvertreter von Friedrich Merz warf er der Koalition vor, die wirtschaftlichen Herausforderungen nicht wirksam anzugehen.

Kretschmer, der seit seiner Wiederwahl im Dezember 2024 eine Minderheitsregierung aus Union und SPD in Sachsen führt, warnte davor, ein ähnliches Modell auf Bundesebene zu übernehmen. Stattdessen betonte er die Bedeutung stabiler Mehrheiten für eine handlungsfähige Politik.

Die aktuellen Rentenprobleme führte er auf Forderungen der CSU und SPD zurück – etwa nach höheren Mütterrenten –, die notwendige Reformen blockierten. So sei eine Abschaffung des vorzeitigen Renteneintritts mit 63 Jahren am Widerstand der SPD gescheitert. Über die Rentenpolitik hinaus forderte Kretschmer eine umfassende Deregulierung in Deutschland und der EU. Die Zeit für tiefgreifende Wirtschaftsreformen dränge, warnte er – besonders über die Debatte um Energiepreise hinaus. Seine Äußerungen folgten auf Kritik jüngerer Unionspolitiker, deren Sorgen zur Rentenpolitik er als „vollkommen berechtigt“ bezeichnete.

Kretschmers Aussagen unterstreichen die tiefen Gräben in der Renten- und Wirtschaftspolitik innerhalb der regierenden Parteien. Seine Mahnungen deuten auf wachsenden Druck für strukturelle Veränderungen hin – mit Deregulierung und stabilen Mehrheiten als Schlüssel für zukünftige Stabilität.