Kroatien und Italien: 1:1 im EM-Krimi mit ungewissem Achtelfinaleinzug
Elfriede WielochKroatien und Italien: 1:1 im EM-Krimi mit ungewissem Achtelfinaleinzug
Kroatien und Italien trafen am Montag, den 24. Juni, im Leipziger Stadion zu einem entscheidenden Gruppenspiel der UEFA EURO 2024 aufeinander. Die Partie endete 1:1 unentschieden und hinterließ beide Mannschaften mit gemischten Aussichten auf den Einzug ins Achtelfinale. Für Kroatien wird der Einzug ins Achtelfinale nun zum Drahtseilakt, nachdem das dringend benötigte Sieg ausblieb.
Das Spiel fand in der Red Bull Arena Leipzig statt und begann um 21:00 Uhr Ortszeit (15:00 Uhr ET). Italien ging als Tabellenzweiter der Gruppe B in die Begegnung, nachdem es Albanien besiegt, aber gegen Spanien verloren hatte. Das Ziel war klar: Kroatien daran hindern, in der Tabelle an ihnen vorbeizuziehen.
Kroatien hingegen stand unter Druck, nachdem es zuvor nur ein enttäuschendes Remis gegen Albanien erreicht hatte – ein Spiel, das die Mannschaft eigentlich gewinnen musste. Ein Sieg gegen Italien war für die Hoffnungen auf das Achtelfinale unverzichtbar. Doch das Unentschieden könnte sie nun auf Platz drei zurückwerfen und die Ausscheidung besiegeln.
Beide Teams setzten stark auf ihr Mittelfeld, das bei Kroatien als größte Stärke gilt. Doch auch Italiens Mittelfeld war eine Macht, die Kroatiens Offensivbemühungen stören konnte. Italiens Stürmer Gianluca Scamacca galt als potenzieller Spielmacher, was die Spannung vor dem Anpfiff weiter steigerte.
Die Partie wurde live auf FOX übertragen und zog die Aufmerksamkeit der Fans auf sich, die gespannt verfolgten, wie sich die Gruppe entwickeln würde. Für Italien würde ein zweiter Platz ein Achtelfinal-Duell gegen die Schweiz bedeuten. Für Kroatien hingegen blieb die Turnierzukunft nach dem Remis ungewiss – nur ein Sieg hätte Klarheit gebracht.
Das 1:1 lässt Kroatien in einer schwierigen Position zurück, da ein dritter Platz möglicherweise nicht für den Einzug in die K.-o.-Phase reicht. Italien bleibt unterdessen Zweiter und steuert wahrscheinlich auf ein Spiel gegen die Schweiz zu. Das Ergebnis setzt den Schlussakt der Gruppe B unter Hochspannung.