Kunsthaus Göttingen feiert Wiedereröffnung mit Jürgen Tellers "Auschwitz Birkenau"
Elfriede WielochKunsthaus Göttingen feiert Wiedereröffnung mit Jürgen Tellers "Auschwitz Birkenau"
Göttingens Kunsthaus öffnet am 27. März 2025 nach einer Schließphase wieder seine Türen. Die Wiedereröffnung ist das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative von Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, Verleger Gerd Steidl und dem Leiter des Literaturherbstes, Johannes-Peter Herberhold. Den Auftakt bildet eine große Ausstellung des Fotografen Jürgen Teller – der Startschuss für ein Jahr mit hochkarätigen Shows.
Das Kunsthaus Göttingen wurde 2008 als Teil des Kunstquartiers KuQua, einem kulturellen Zentrum in der Altstadt, eröffnet. Zwischen Düsterer Straße, Nikolaikirchhof, Nikolaistraße und Turmstraße gelegen, vereinte es Einrichtungen wie das Literaturhaus, die Galerie Ahlers und den Steidl Verlag. Gerd Steidl kuratierte dort bis September 2023 Ausstellungen, während das Günter-Grass-Archiv seit 2015 aktiv ist.
Die Eröffnungsschau "Auschwitz Birkenau" von Jürgen Teller ist vom 27. März bis 1. Juni 2025 zu sehen. Später im Jahr zeigt Bryan Adams seine Fotografien in "Shot by Adams" (4. September bis 1. November), gefolgt von Jim Dines "Two Hammers asleep, the print dream" (6. November bis Ende Januar 2026). Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt für Berechtigte; Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sowie Besucher:innen am letzten Donnerstag im Monat haben freien Eintritt.
Die Finanzierung bleibt eine zentrale Herausforderung, da der Vertrag mit dem bisherigen Hauptsponsor ausgelaufen ist. Verhandelt wird derzeit über eine erneute Förderung ab 2026. Bis dahin sind Spenden auf das Konto DE17 8207 0024 0269 4230 45 möglich.
Mit der Wiedereröffnung festigt das Kunsthaus Göttingens Kulturszene – ein volles Programm internationaler Ausstellungen wartet. Besucher:innen dürfen sich auf Werke renommierter Künstler:innen freuen, während die Verantwortlichen weiterhin nach langfristigen Partnerschaften suchen. Die Rückkehr des Hauses ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit zwischen lokalen Führungskräften und Kulturpartner:innen.






