23 March 2026, 18:24

LUXWERK verwandelt Berlins Osram-Glaswerk in modernes Industrie- und Wohnquartier

Altes Buch mit detaillierten architektonischen Plänen und Text, das eine Zeichnung des ursprünglichen Plans für die Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg zeigt.

LUXWERK verwandelt Berlins Osram-Glaswerk in modernes Industrie- und Wohnquartier

Ein großes Umnutzungsprojekt verwandelt das ehemalige Osram-Glaswerk in Berlin-Spandau. Unter dem Namen LUXWERK verbindet das Vorhaben Denkmalschutz mit modernen Ansprüchen an Industrie und Wohnraum. Offiziell gestartet wurden die Arbeiten im Herbst 2025 – mit dem Ziel, den Wohnungsdruck im stark nachgefragten Siemensstadt-Viertel zu entlasten.

Herzstück der Neugestaltung ist der Spektrum-Turm, ein 51,5 Meter hohes Gebäude mit 15 Stockwerken. Konzipiert als Unterkunft für Fachkräfte, Techniker:innen und Projektteams, bietet er temporäre Wohnmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Verkehrsanbindungen, darunter die U-Bahn-Station Paulsternstraße.

Die Sanierung der denkmalgeschützten Bauten auf dem Gelände läuft bereits. Besonders sorgfältig werden dabei die Fenster der Nordfassade restauriert, um das industrielle Erbe des Standortes zu bewahren. Gleichzeitig entstehen neue Gebäude, die Produktion, Forschung und kreative Branchen beherbergen sollen. Mit hohen Decken und flexiblen Grundrissen passen sich diese Räume unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen an.

Federführend bei der Planung sind die Architekturbüros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten. Ihr Entwurf verbindet den historischen Charakter des Areals mit zeitgemäßen Nutzungsansprüchen und soll den Standort als Innovations- und Industriezentrum stärken.

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Das LUXWERK-Projekt reagiert damit auf Wohnungsmangel und Arbeitsraumbedarf in Siemensstadt gleichermaßen. Nach Fertigstellung werden der Spektrum-Turm und die umliegenden Einrichtungen die wachsende Zahl von Technologie- und Industrieunternehmen in der Region unterstützen. Die Mischung aus Alt- und Neubauten wird diesen Teil Spandaus nachhaltig prägen.

Quelle