Marius Wörl erhält Platz auf der DFB-Ehrenpromenade nach Pokal-Heldentat
Elfriede WielochMarius Wörl erhält Platz auf der DFB-Ehrenpromenade nach Pokal-Heldentat
Marius Wörl, der 21-jährige Mittelfeldspieler von Arminia Bielefeld, wird bald seine Fußabdrücke auf der DFB Ehrenpromenade verewigt sehen. Die Auszeichnung folgt auf seine herausragenden Leistungen im DFB-Pokal 2022/23, als er seinem Team den ersten Einzug ins Finale der Vereinsgeschichte ermöglichte. Die Fans wählten ihn mit fast der Hälfte aller Stimmen – und damit an die Seite deutscher Fußballlegenden.
Wörls Fußabdrücke wurden auf dem Trainingsgelände von Arminia Bielefeld mit Alginat abgenommen, einem Material, das sonst oft für zahnärztliche Abdrücke verwendet wird. Das Verfahren garantierte eine präzise Nachbildung seiner Füße, die nun in Bronze gegossen werden.
Seine Abdrücke gesellen sich zu denen von Ikonen wie Günter Netzer, Olaf Thon und Oliver Kahn in der Nähe des Berliner Olympiastadions – dem Austragungsort des DFB-Pokal-Finals. Dieser Ort verleiht der Ehre zusätzliche Bedeutung.
Wörl sicherte sich den Platz mit 49,4 Prozent der Fan-Stimmen. Die Würdigung kommt nur wenige Monate nach Bielefelds historischem Lauf ins Finale 2023, das die Mannschaft mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart verlor. Trotz der Niederlage hinterließen seine Leistungen einen bleibenden Eindruck im Turnier.
Die DFB Ehrenpromenade wird Wörls Fußabdrücke nun als dauerhafte Hommage präsentieren. Seine Aufnahme unterstreicht den Einfluss eines jungen Spielers in einem der wichtigsten Wettbewerbe des deutschen Fußballs. Die Bronzetafel wird an Bielefelds unvergessliche Pokal-Saison erinnern.






