05 May 2026, 10:20

Mediashop vor der Pleite: Rettung durch Verkauf der Immobilie?

Schwarz-weiß-Illustration einer alten städtischen Unternehmenswerbung in New Orleans, die ein Gebäude mit Text zeigt, der dessen Dienstleistungen anpreist.

Mediashop vor der Pleite: Rettung durch Verkauf der Immobilie?

Mediashop GmbH vor der Insolvenz – Rettungsversuche laufen auf Hochtouren

Die in Neunkirchen ansässige Teleshopping-Firma Mediashop GmbH steht vor der Insolvenz, während gleichzeitig Bemühungen im Gange sind, die Zukunft des Unternehmens zu sichern. Das Unternehmen, das rund 160 Mitarbeiter beschäftigt, arbeitet mit dem Insolvenzverwalter Michael Lentsch an einer Rettungslösung. Ein zentraler Bestandteil des Prozesses ist der Verkauf der betrieblichen Vermögenswerte sowie des Erbbaurechts, der voraussichtlich noch in dieser Woche abgeschlossen werden soll.

Der Firmensitz befindet sich auf einem 6.566 Quadratmeter großen Grundstück, auf dem 2018 ein 2.670 Quadratmeter großes Gebäude fertiggestellt wurde. Eine unabhängige Bewertung taxiert den Wert der Immobilie auf 5,23 Millionen Euro. Allerdings beläuft sich die maximale Hypothek der Bank auf 5,5 Millionen Euro, während die aktuellen Verbindlichkeiten bei 3,9 Millionen Euro liegen.

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Trotz laufender Verhandlungen konnten sich Investoren und die Hausbank des Unternehmens bisher nicht auf eine Übernahme des Standorts in Neunkirchen einigen. Mediashop zahlt derzeit eine jährliche Erbbauzins von knapp 14.000 Euro für ein Erbbaurecht, das bis 2078 gültig bleibt.

Ziel ist es, Mediashop wieder als führende TV-Shopping-Marke in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu etablieren. Im Rahmen der Umstrukturierung soll die Produktwerbung auf 30 Fernsehkanäle reduziert werden.

Der Verkauf der Vermögenswerte und des Erbbaurechts von Mediashop soll in den kommenden Tagen finalisiert werden. Gelingt das Geschäft, könnte dies die Finanzlage des Unternehmens stabilisieren und den Weg zurück an die Marktspitze ebnen. Das Ergebnis wird auch über die Zukunft der 160 Mitarbeiter und des Standorts in Neunkirchen entscheiden.

Quelle