22 December 2025, 12:40

Medien: Dynamo Dresden erlebt Trainer-Schock

Drei Spieler in weißen Jacken und Helmen, mit einem unscharfen Hintergrund.

Medien: Dynamo Dresden erlebt Trainer-Schock

Dynamo Dresden steht vor Trainer-Krise

Nach einer 1:2-Niederlage gegen Holstein Kiel hat Dynamo Dresden seine sportliche Talfahrt besiegelt. Mit nur 13 Punkten liegen die Sachsen auf dem letzten Platz der 2. Bundesliga – und Trainer Thomas Stamm gerät zunehmend unter Druck.

Dynamo Dresden hat am Samstag eine weitere Niederlage kassiert: Mit 1:2 unterlag das Team Holstein Kiel und bleibt damit mit nur 13 Punkten aus 17 Spielen Tabellenletzter der 2. Bundesliga. Bei lediglich drei Siegen und vier Unentschieden wächst der Druck auf Chefcoach Thomas Stamm.

Die kommenden Wochen werden für den Verein entscheidend: In den nächsten drei Spielen trifft Dresden auf direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Frühe Punkte in diesen Partien könnten über den Klassenerhalt entscheiden.

Die Niederlage gegen Kiel hat die Kritik an Stamm, der seit 2023 im Amt ist, weiter verschärft. Sein Vertrag läuft zwar noch bis 2028, doch eine vorzeitige Entlassung würde die ohnehin angespannte finanzielle Lage des Vereins zusätzlich belasten. Der 48-Jährige zeigte sich nach dem Spiel frustriert, betonte aber, weiterhin an die Wende seiner Mannschaft zu glauben.

Auch abseits des Platzes gibt es Veränderungen: Der 39-jährige Ex-Profi und heutige Sky-Experte Sören Gonther soll als neuer Sportdirektor die Nachfolge von Thomas Brendel antreten, der den Posten vor etwa einem Monat verließ. Gonthers erste große Aufgabe könnte die Bewertung von Stamms Zukunft sein – denn die Ergebnisse bleiben weiterhin enttäuschend. Angesichts der engen Abstiegszone kommen den nächsten Spielen Dresdens besondere Bedeutung zu. Eine weitere Negativserie würde die Krise vertiefen, während ein paar Erfolge die wachsende Anspannung im Verein lindern könnten.

Dynamo Dresden bleibt damit Tabellenletzter und muss in den nächsten drei Partien gegen direkte Konkurrenten antreten. Die Vereinsführung, einschließlich des neuen Sportdirektors Gonther, steht nun vor der Frage, ob ein Trainerwechsel das finanzielle Risiko wert ist. Stamms Team hingegen muss sich schnell verbessern, um dem Abgrund zu entkommen.