06 January 2026, 15:27

Mega-Razzia auf A17 bei Dresden: Drogen, Sprengstoff und Diebesgut sichergestellt

Eine Gruppe von Beamten in Uniform, einschließlich Mützen, Hemden, Schutzwesten, Uhren, Hosen und Schuhen, geht auf einer Straße. Rechts daneben steht ein Lastwagen in der Nähe eines Zaunes, mit Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Pfählen und Schildern im Hintergrund. Eine Brücke ist oben rechts zu sehen.

Mega-Razzia auf A17 bei Dresden: Drogen, Sprengstoff und Diebesgut sichergestellt

Großrazzia an der Raststätte "Am Heidenholz" auf der A17 bei Dresden beendet

Am 20. Juni 2025 ging eine groß angelegte Zollkontrolle an der Rastanlage "Am Heidenholz" an der Autobahn A17 in der Nähe von Dresden zu Ende. Über mehrere Tage hinweg überprüften die Behörden fast 300 Personen und mehr als 100 Fahrzeuge. Dabei wurden Drogen, Sprengstoff sowie mutmaßlich gestohlene Waren sichergestellt.

Die Aktion führte zu 24 Strafverfahren und 17 Weiterleitungen an andere Behörden zur weiteren Bearbeitung.

Während der Kontrollen wurde ein slowakisches Transportfahrzeug angehalten, nachdem Beamte 20 Kilogramm Cannabis im Laderaum entdeckt hatten. In einem anderen Fall gestand ein tschechischer Fahrer, mehrere Cannabis-Joints in seinem Gepäck mitzuführen, und wurde offiziell angeklagt.

Auch ein tschechischer Pkw wurde gestoppt – hier fanden die Beamten mit Cannabis versetzte Lebensmittel, die als harmlose Nahrungsmittelpakete getarnt waren. Ein weiterer tschechischer Staatsbürger muss sich wegen des Mitführens eines nicht gekennzeichneten Pfefferspray-Dosen in Griffnähe im Fahrzeug verantworten.

Einer der schwerwiegendsten Fälle betraf einen 51-jährigen niederländischen Fahrer und seinen 24-jährigen Sohn. Bei einer Kontrolle an derselben Raststätte am 4. Dezember 2025 wurden in ihrem Fahrzeug 340 Kilogramm illegale Pyrotechnik beschlagnahmt – darunter Feuerwerkskörper der Kategorie F3, Knallkörper und Böller – mit einer Netto-Sprengstoffmasse von 120 Kilogramm. Das Hauptzollamt Dresden leitete gegen die beiden ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen Zoll- und Sprengstoffrecht ein; die weiteren Ermittlungen übernimmt nun das Zollfahndungsamt Dresden.

Darüber hinaus wurde ein serbischer Pkw angehalten, nachdem im Laderaum mutmaßlich gestohlene Waren gefunden worden waren. Auch ein schwarzer Audi A6 mit kosovarischem Kennzeichen geriet in den Fokus der Ermittler – hier wird wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung bei Importverstößen ermittelt.

Die Aktion führte zu mehreren Festnahmen und laufenden Ermittlungsverfahren. Die Behörden haben 24 Strafverfahren eingeleitet, 17 weitere Fälle wurden an andere Stellen zur weiteren Bearbeitung übergeben. Die Razzia zeigt das breite Spektrum illegaler Aktivitäten, die an diesem wichtigen Autobahnknotenpunkt aufgedeckt werden.