04 April 2026, 04:18

"Memory Palace" verwandelt Wiesbaden in einen begehbaren Gedächtnispalast

Schwarz-weiß-Fotografie eines Raums im Museum of Fine Arts, London, mit Tischen, Stühlen, Wandskulpturen, Fenstern mit Vorhängen und Geländern.

"Memory Palace" verwandelt Wiesbaden in einen begehbaren Gedächtnispalast

Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden eröffnet eine neue Ausstellung, die die Galerie in einen interaktiven Gedächtnispalast verwandelt. Unter dem Titel "Memory Palace" präsentiert die Schau die erste institutionelle Einzelausstellung des Künstlers Martin La Roche in Deutschland. Vom 28. März bis 15. Juni 2025 lädt sie Besucher ein, sich mit den Themen Sammeln, Erinnern und menschliche Verbindung auseinanderzusetzen.

La Roches Ausstellung erstreckt sich über alle neun Räume des zweistöckigen Gebäudes des Kunstvereins. Der Raum wird zu einem begehbaren Gedächtnismodell, das Kunst und Erfahrung zu einem vielschichtigen Parcours verbindet. Statt einer klassischen Galerie verwandelt der Künstler den Ort in einen Raum des Gesprächs und des Spiels.

Im Zentrum der Ausstellung steht "Sandplay", eine Installation, inspiriert von Dora Kalffs Sandspieltherapie. Ein weiteres Schlüsselwerk ist das "Musée Légitime", ein tragbares Museum, das klein genug ist, um in einen Hut zu passen. Erstmals wird die gesamte Sammlung – mit über 1.200 Miniaturkunstwerken internationaler Künstler – in voller Größe gezeigt.

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Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden befindet sich in der Wilhelmstraße 15. Geöffnet ist die Ausstellung von Dienstag bis Freitag zwischen 14 und 18 Uhr sowie am Wochenende von 11 bis 18 Uhr.

Die Schau denkt neu, wie Kunst erlebt werden kann, und verwandelt ein historisches Gebäude in einen dynamischen Raum. Mit Werken von winzigen Skulpturen bis hin zu immersiven Installationen bietet "Memory Palace" eine frische Perspektive auf Erinnerung und Kreativität. Die Ausstellung ist noch bis Mitte Juni 2025 zu sehen.

Quelle