Mitteldeutsche Regiobahn und GDL vereinbaren neuen Tarifvertrag bis 2028
Margot RudolphLohnabschluss zwischen Mitteldeutsche Regiobahn und GDL erzielt - Mitteldeutsche Regiobahn und GDL vereinbaren neuen Tarifvertrag bis 2028
Mitteldeutsche Regiobahn und Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) einigen sich auf neuen Tarifvertrag
Die Mitteldeutsche Regiobahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben einen neuen Tarifabschluss vereinbart. Die Vereinbarung betrifft rund 400 Beschäftigte an den Standorten Leipzig und Chemnitz des Unternehmens. Sie sieht einen zweijährigen Vertrag mit gestaffelten Lohnerhöhungen sowie strukturellen Anpassungen der Gehälter vor.
Der Tarifvertrag tritt im März 2026 in Kraft und läuft bis 2028. Er umfasst eine mehrstufige Anpassung der Grundgehälter und Zulagen sowie Änderungen bei den Urlaubsgeldern. Auch die Ausbildungsvergütungen werden schrittweise erhöht.
Roman Bartels, Geschäftsführer des Unternehmens, bezeichnete die Einigung als nachhaltige Lösung. Er betonte, dass sie die Leistungen der Mitarbeiter würdige und gleichzeitig die finanzielle Stabilität für die Zukunft sichere. Der Abschluss folgt auf Verhandlungen, die auch Beschäftigte auf wichtigen Strecken wie RE 6, RE 3 und RB 45 betreffen.
Die Mitteldeutsche Regiobahn betreibt mehrere Regional-Express- und Regionalbahnlinien in Mitteldeutschland. Die Gehaltsanpassungen gelten für die Belegschaft an den beiden Hauptstandorten Leipzig und Chemnitz.
Der neue Tarifvertrag legt klare Gehaltsstrukturen und strukturelle Änderungen für die Mitarbeiter fest. Die Beschäftigten erhalten schrittweise höhere Einkommen, auch die Ausbildungsvergütungen steigen. Die Vereinbarung schafft damit einen verbindlichen Rahmen für die Gehälter der kommenden zwei Jahre.