Monatelange Vollsperrung: Chemnitz modernisiert Dürerstraße bis 2026 grundlegend
Elfriede WielochMonatelange Vollsperrung: Chemnitz modernisiert Dürerstraße bis 2026 grundlegend
Großbaustelle in der Dürerstraße in Chemnitz ab 9. März 2025
Ab dem 9. März 2025 beginnen umfangreiche Bauarbeiten in der Dürerstraße in Chemnitz, die voraussichtlich bis Mitte Oktober 2026 andauern werden. Im Rahmen des Projekts werden das Trinkwassernetz sowie die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs grundlegend modernisiert. Anwohner und Pendler müssen sich in dieser Zeit auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen.
Die Straße wird für die gesamte Bauzeit zwischen der Cranachstraße und der Rudolfstraße vollständig gesperrt. Eine temporäre Zufahrt zur Lutherstraße wird über die Rudolfstraße eingerichtet, sodass Anwohner ihre Wohnungen weiterhin erreichen können. Die Vollsperrung ist aufgrund des Umfangs der unterirdischen Sanierungsarbeiten notwendig, zu denen der Austausch veralteter Leitungen sowie die Verlegung von rund 315 Metern neuer Rohre entlang der Dürerstraße bis zur Jahnstraße gehören.
Die eins energie in sachsen übernimmt die Leitung der Versorgungsarbeiten, während die örtliche Baufirma Gunter Hüttner GmbH mit der Umsetzung des Projekts beauftragt wurde. Die Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 500.000 Euro, wobei 290.000 Euro auf die Straßenbauarbeiten und 210.000 Euro auf die Versorgungsinfrastruktur entfallen.
Neben der Modernisierung des Wassernetzes wird im Zuge der Bauarbeiten ein Teil des Lutherviertels an das Fernwärmenetz angeschlossen – und zwar von der Cranachstraße bis etwa zur Hausnummer 24 in der Dürerstraße. Mit kurzfristigen Unterbrechungen der Wasserversorgung ist zu rechnen; betroffene Haushalte werden vorab über geplante Abschaltungen informiert.
Die Arbeiten sollen bis Mitte Oktober 2026 abgeschlossen sein, wobei die Straße während der gesamten Bauphase gesperrt bleibt. Nach Fertigstellung werden die Maßnahmen die Infrastruktur in dem Gebiet auf den neuesten Stand bringen. Anwohner und Unternehmen werden aufgefordert, alternative Routen zu planen und sich auf mögliche vorübergehende Einschränkungen einzustellen.






