Nächster Abschnitt der Premium-Radweg-Trasse wird gebaut
Nächster Abschnitt der Premium-Radwegtrasse wird gebaut
Baubeginn für neuen Radwegabschnitt zwischen Wüstenbrand und Küchwald in Chemnitz
Die Arbeiten am nächsten Abschnitt des geplanten Premium-Radwegs zwischen Wüstenbrand und dem Chemnitzer Stadtteil Küchwald haben begonnen. Die rund 2,4 Kilometer lange Strecke verläuft entlang der ehemaligen Bahnstrecke von der Röhrsdorfer Straße in Gruna durch den Rabensteiner Wald bis zur Riedstraße in Rabenstein. Sie schließt direkt an die bereits fertige Teilstrecke 2.1 in Richtung Pleißenbachpark an.
Für den bis zu vier Meter breiten Radweg wird die Bahnstrecke 6635 umgebaut, wobei die bestehende Trasse und der Damm erhalten bleiben – gesichert durch Stützmauern. Vier Brückenbauwerke, die etwa 120 Jahre alt sind, werden saniert und modernisiert. Dadurch kommt es 2026 zu Verkehrsbehinderungen für Kraftfahrzeuge an den Brücken in der Riedstraße und Weigandstraße im Stadtteil Rabenstein.
Neue Zufahrtswege entstehen an der Grenzstraße, am Schaftreiberweg, an den Skisprunganlagen in Gruna im Rabensteiner Wald sowie am Forsthaus Gruna. Diese vier Zugangsrampen verbinden den Radweg mit dem ÖPNV-Netz und Waldwegen. Der Schaftreiberweg unter der Bahnstrecke wird ab Montag, dem 10. November, für Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Die Bauarbeiten führt die SWING Tiefbau GmbH aus Großrückerswalde durch; die Fertigstellung ist für Dezember 2026 geplant.
Das Projekt wird aus dem Bundesprogramm „Stadt und Land“ sowie dem sächsischen Landeshaushalt kofinanziert. Die Fördermittel in Höhe von 5,88 Millionen Euro für diesen Abschnitt übergaben Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, und Sachsens Staatsministerin Regina Kraushaar am 15. Oktober 2025 offiziell.
Baustart für Premium-Radweg: 2,4 Kilometer neue Strecke zwischen Wüstenbrand und Chemnitz-Küchwald
Die Bauarbeiten für den nächsten Abschnitt des hochwertigen Radwegs zwischen Wüstenbrand und dem Chemnitzer Stadtteil Küchwald haben begonnen. Die als Phase 2.0 bezeichnete 2,4 Kilometer lange Strecke folgt dem Verlauf einer stillgelegten Bahnstrecke und soll die Verbindungen für Radfahrer und Fußgänger deutlich verbessern. Für das Vorhaben stehen Fördergelder in Höhe von 5,88 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln bereit.
Der neue Radweg beginnt an der Röhrsdorfer Straße in Gruna, führt durch den Rabensteiner Wald und endet an der Riedstraße in Rabenstein. Er schließt direkt an die bereits fertige Phase 2.1 an, die in Richtung Pleißenbachpark verläuft. Die vier Meter breite Trasse entsteht entlang der ehemaligen Bahnstrecke (Strecke 6635), wobei der bestehende Bahndamm weitgehend erhalten bleibt und durch Stützmauern gesichert wird.
Mit der Umsetzung beauftragt sind die Strabag Infrastructure Safety GmbH als verantwortliches Unternehmen sowie die SWING Tiefbau GmbH aus Großrückerswalde, die die Hauptbauarbeiten durchführt. Im Rahmen des Projekts werden vier historische Brücken – teilweise fast 120 Jahre alt – saniert, was 2026 zu vorübergehenden Verkehrseinschränkungen im Stadtteil Rabenstein führen wird.
Neue Zugangswege entstehen in der Nähe der Grenzstraße, am Schaftreiberweg, an den Skisprunganlagen in Gruna sowie am Forsthaus Gruna. Diese Anschlüsse verbinden den Radweg mit dem öffentlichen Nahverkehr und angrenzenden Waldwegen. Ab dem 10. November wird der Schaftreiberweg unter der Bahnstrecke für Fußgänger und Radfahrer voll gesperrt. Die Gesamtfertigstellung des Projekts ist für Dezember 2026 vorgesehen.
Nach Abschluss der Arbeiten bietet die Strecke Radfahrern eine komfortablere Verbindung zwischen Wüstenbrand und Chemnitz. Die modernisierten Brücken und neuen Zuwege erhöhen zudem die Sicherheit und Vernetzung. Das Projekt steht beispielhaft für die Umnutzung alter Bahninfrastruktur für moderne Mobilitätsbedürfnisse.