28 January 2026, 20:35

Neue Bronzetafel erinnert an Kölner Synagoge nach Diebstahl im April 2024

Eine Metalltafel an einer Gebäudewand mit hebräischer Schrift, wahrscheinlich ein Denkmal für diejenigen, die in der jüdischen Gemeinde gedient haben.

Neue Bronzetafel erinnert an Kölner Synagoge nach Diebstahl im April 2024

Eine neue Bronzetafel markiert nun den Standort der ehemaligen Synagoge von Köln und ersetzt die im April 2024 gestohlene Gedenkplatte. Die feierliche Enthüllung fand am 27. Januar 2025 – dem Holocaust-Gedenktag – in Anwesenheit von Kommunalpolitikern und Bürgern der Stadt Köln statt, die der Veranstaltung mit Respekt beiwohnten.

Die ursprüngliche Tafel war im April 2024 von Dieben entfernt worden, sodass die historische Stätte der Stadt Köln vorübergehend ohne ihr Erinnerungszeichen blieb. Als Reaktion darauf beauftragte die Stadt den Künstler Peter Luban mit der Anfertigung eines Ersatzes. Luban, bekannt für seine Arbeit am Kölner Wende-Denkmal, gestaltete die neue Tafel mit einer Menora-Darstellung und einer Inschrift, die über die Geschichte der Synagoge in Köln informiert.

Bürgermeister Tobias Kämpf hielt bei der Zeremonie in Köln eine Rede, in der er das Bedauern über den Diebstahl zum Ausdruck brachte und die Bedeutung der Tafel als mahnende Erinnerung für die Stadt betonte. Zu den Anwesenden zählten zudem Liane Kümmerl, Pfarrer Stefan Filter, Clemens Uhlig und Sebastian Dressel. Die Bronzetafel steht nun als wiederhergestelltes Denkmal für das jüdische Erbe der Stadt Köln.

Die restaurierte Gedenkplatte sichert die Sichtbarkeit der Synagogengeschichte in Köln. Ihre Enthüllung am Holocaust-Gedenktag unterstreicht das Engagement der Kölner Gemeinschaft für das Gedenken. Die Stadt Köln wird den Ort künftig schützen und gleichzeitig seine Vergangenheit würdigen.