Neuer Hanauer Stadtchor startet ohne Vorsingen und Verpflichtungen
Margot RudolphNeuer Hanauer Stadtchor startet ohne Vorsingen und Verpflichtungen
Ein neuer Chor startet in Hanau – offen für Sänger:innen aller Hintergründe
In Hanau entsteht ein neuer Chor, der allen Musikbegeisterten einen offenen und einladenden Raum bieten soll. Der Hanauer Stadtchor lädt zu ersten Schnupperproben im März ein, geleitet von Damian H. Siegmund, dem ehemaligen Dirigenten des Männerchors Frohsinn 1925. Die Initiative knüpft an die Auflösung des traditionsreichen Männerchors an und schafft Raum für ein frisches, inklusives Musikprojekt in der Stadt.
Der Männerchor Frohsinn 1925, seit 100 Jahren eine Institution in Hanau, löst sich auf. Ehemalige Mitglieder und neue Sänger:innen sind nun eingeladen, sich dem Hanauer Stadtchor anzuschließen – einem Chor ohne Vorsingen, Leistungsdruck oder langfristige Verpflichtungen. Geleitet wird das Projekt von Damian H. Siegmund, freiberuflicher Komponist, Dirigent und Pianist, der durch Musik neues Gemeinschaftsgefühl stiften möchte.
Zwei offene Proben finden im Nachbarschaftshaus Lamboy Tümpelgarten (Am Tümpelgarten 21) statt: die erste am Sonntag, 1. März, von 11:00 bis 12:30 Uhr, die zweite am Sonntag, 8. März, von 17:00 bis 18:30 Uhr. Die Teilnehmer:innen erwarten ein abwechslungsreiches Repertoire von Rock und Pop bis hin zu klassischen Stücken.
Doch der Chor verfolgt mehr als nur musikalische Ziele: Er will psychische Widerstandsfähigkeit, sozialen Zusammenhalt und allgemeines Wohlbefinden fördern. Bürgermeister Claus Kaminsky unterstützt die Initiative und sieht darin eine passende Ergänzung zu Hanaus Vision einer modernen Stadtentwicklung mit sozialer Verantwortung. Interessierte können sich formlos per E-Mail unter [email protected] anmelden.
Bei ausreichender Beteiligung könnte der Hanauer Stadtchor zu einem lebendigen Teil der Hanauer Kulturszene werden. Das Projekt bietet die Chance, durch Musik wieder in Verbindung zu treten – für Gesundheit, Gemeinschaftsgeist und ein starkes soziales Miteinander. Die Organisator:innen hoffen, dass der Chor die Vielfalt der Stadt widerspiegelt und ihr gesellschaftliches Gefüge stärkt.






