Neuer Oberbürgermeister in Meißen will digitale Verwaltung vorantreiben
Margot RudolphNeuer Oberbürgermeister in Meißen will digitale Verwaltung vorantreiben
Sebastian Schöne ist mit knapper Mehrheit zum neuen Oberbürgermeister von Meißen gewählt worden. Im Stadtrat erhielt er 13 Stimmen, sein Gegenkandidat 12. Als parteiloser Bewerber bringt er jahrelange Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung mit und verfolgt einen klaren Plan zur Modernisierung der städtischen Dienstleistungen. Sein Sieg markiert einen Kurswechsel hin zu digitaler Transformation und bürgerorientierter Verwaltung in der historischen sächsischen Stadt.
Schönes Karriere im öffentlichen Dienst begann mit einem Diplom in Allgemeiner Verwaltung sowie einem Master of Arts in Europäischer Verwaltungswissenschaft, beide absolviert an der Hochschule Meißen. Drei Jahre lang arbeitete er dort im Personalwesen, bevor er Führungspositionen in Dresden übernahm. In der Landeshauptstadt leitete er die Zentralverwaltung und bekleidete eine Schlüsselposition im Oberbürgermeisteramt.
Seit 2008 berät Schöne zudem den Sächsischen Städtetag. Seine Expertise in der Kommunalpolitik prägte seinen Wahlkampf, der Effizienz und Innovation in den Vordergrund stellte. In seiner Bewerbungsrede betonte er den fortschrittlichen Geist Meißens und versprach, die Bürgerdienste zu priorisieren.
Zu seinen zentralen Zielen gehört die Beschleunigung der digitalen Transformation der Stadt. Wiederholt hat Schöne die Notwendigkeit einer modernen, zugänglichen Verwaltung unterstrichen, die besser auf die Bedürfnisse der Einwohner eingeht.
Das knappe Wahlergebnis – Schöne setzte sich mit nur einer Stimme durch – zeigt, wie umstritten die Entscheidung war. Als Parteiloser wird er Meißen nun ohne politische Bindungen führen. Sein Fokus auf Digitalisierung und Serviceverbesserungen dürfte in den kommenden Jahren maßgeblich prägen, wie die Stadtverwaltung arbeitet.






