Nordische Kombination kämpft um olympische Zukunft und Frauenbeteiligung
Hans D. FinkeNordische Kombination kämpft um olympische Zukunft und Frauenbeteiligung
Die Zukunft der Nordischen Kombination bei den Winterspielen bleibt ungewiss – eine endgültige Entscheidung wird für diesen Sommer erwartet. Die Disziplin ist derzeit die einzige ohne Frauenwettbewerbe, was sowohl von Athlet:innen als auch Funktionär:innen Forderungen nach Reformen auslöst. FIS-Präsident Johan Eliasch hat sich verpflichtet, für den olympischen Verbleib des Sports – und für die Teilnahme von Frauen – zu kämpfen.
IOC-Präsidentin Kirsty Coventry besuchte kürzlich ein Event der Nordischen Kombination, wo sie laut Berichten die Atmosphäre und Begeisterung lobte. Vinzenz Geiger zufolge schwärmte Coventry von den Zuschauern und dem gesamten Erlebnis. Julian Schmid bezeichnete die Veranstaltung als "großartige Werbung" für die Sportart, während Johan Eliasch ihre Begeisterung bestätigte.
Johannes Rydzek wies auf das anhaltende Problem fehlender Frauenwettbewerbe in der Disziplin hin. Trotz der positiven Rückmeldungen gibt es in den vergangenen Jahren keine dokumentierten konkreten Schritte Coventrys, um die Nordische Kombination für Frauen ins olympische Programm aufzunehmen. Die endgültige IOC-Entscheidung über den olympischen Status der Sportart steht in den kommenden Monaten an.
Der Kampf, die Nordische Kombination in den Winterspielen zu halten – und Frauenwettbewerbe hinzuzufügen –, liegt nun beim IOC. Athlet:innen und Funktionär:innen haben ihre Argumente vorgebracht und verweisen auf großes öffentliches Interesse und Unterstützung. Die für diesen Sommer erwartete Entscheidung wird zeigen, ob die Sportart Teil des olympischen Programms bleibt.






