Notlandung der Luftwaffe-Maschine mit Justizministerin Hubig in Leipzig
Margot RudolphNotlandung der Luftwaffe-Maschine mit Justizministerin Hubig in Leipzig
Ein Transportflugzeug der deutschen Luftwaffe mit Bundesjustizministerin Stefanie Hubig an Bord musste am Montagabend in Leipzig notlanden. Der Vorfall ereignete sich kurz nach dem Start, wodurch die Maschine von ihrer geplanten Route zwischen Berlin und Köln abweichen musste.
Die Airbus A319 war gerade von Berlin gestartet, als im Cockpit eine Warnmeldung auf ein mögliches Problem hinwies. Der Pilot leitete umgehend eine Kursänderung ein und landete sicher in Leipzig. Später wurden Techniker des Lufttransportgeschwaders der Luftwaffe entsandt, um das Flugzeug zu überprüfen und zu entscheiden, ob Reparaturen notwendig sind oder die Maschine wieder flugtauglich ist.
Hubig war noch am selben Tag zu ihrem ersten offiziellen Besuch nach Polen gereist. Ihre Delegation war bereits in Berlin von Bord gegangen, bevor das Flugzeug abhob. Unterdessen hielt sich auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in Polen auf und traf dort mit seinem polnischen Amtskollegen Tomasz Siemoniak zusammen, um über die Sicherheit an der EU-Außengrenze zu Belarus zu beraten. Bei der Notlandung in Leipzig gab es keine Verletzten. Der Vorfall stand in keinem Zusammenhang mit einer separaten Notlandung in Mannheim, bei der ein 23-jähriger Pilot auf einer Straße landete und dabei drei Personen verletzte.
Ob die Maschine wieder in Dienst gestellt oder gewartet werden muss, hängt von ihrem Zustand ab. Hubigs Terminkalender bleibt von dem Zwischenfall unberührt, da ihre Delegation die Reisepläne bereits vor der Umleitung abgeschlossen hatte. Die Behörden bestätigten, dass es keine weiteren Beeinträchtigungen durch den Vorfall gab.