21 March 2026, 22:15

Oldtimer-Busse begeistern Besucher beim zweiten Regensburg-Treffen

Ein Vintage-Auto neben einem Doppeldeckerbus auf einer Kopfsteinpflasterstraße geparkt, mit Stühlen und einem Baum im Vordergrund, einem Gebäude mit Fenstern im Hintergrund und Menschen im Bus zu sehen.

Oldtimer-Busse begeistern Besucher beim zweiten Regensburg-Treffen

Oldtimer-Bus-Treffen in Regensburg lockt Scharen von Besuchern

Zum zweiten Mal fand in Regensburg ein Fest für historische Busse statt – und zog zahlreiche Besucher an. Organisiert von drei lokalen Vereinen und Clubs präsentierte die Veranstaltung über 36 Oldtimer-Fahrzeuge, darunter den ältesten Bus aus dem Jahr 1959. Die Gäste genossen freien Eintritt, Live-Musik und konnten sogar kurze Fahrten mit den klassischen Bussen unternehmen.

Die Ausstellung zeigte Busse aus ganz Deutschland, darunter ein Modell von 1959, das als ältester Teilnehmer galt. Die Besucher hatten die Möglichkeit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu begutachten oder sie von oben zu betrachten – ermöglicht durch einen Hubsteiger, den die Firma Süß aus Nabburg zur Verfügung stellte. Viele der Oldtimer boten kostenlose Mitfahrten an, wobei Spenden für jede Fahrt willkommen waren.

Für das leibliche Wohl sorgten Stände mit Brezen-Sandwiches, Pommes, Bier, Kaffee, Kuchen und kalten Getränken. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Maxhütte-Leonberger Blaskapelle, das Aubachtal-Sextett und der Musikverein Lappersdorf. Auch politische Vertreter wie Dr. Thomas Burger und Dr. Helene Sigloch waren vor Ort und betonten die Bedeutung der geplanten Straßenbahn-Halle in der Guerickestraße.

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Die Interessengemeinschaft Historische Straßenbahn (IG Historische Straßenbahn) plant für das nächste Jahr die Suche nach Sponsoren und Partnern, um Miet- und Genehmigungskosten zu decken. Zudem könnte die historische Regensburg-Straßenbahn aus Plauen zurückkehren, sobald die neue Halle voraussichtlich Ende 2026 fertiggestellt ist.

Trotz der anfallenden Kosten für Miete und Genehmigungen blieb der Eintritt für Besucher kostenfrei. Da keine unmittelbaren Fördermittel in Aussicht sind, setzt die Gruppe auf Sponsoring und Standgebühren, um die finanzielle Belastung zu mindern. Der Erfolg der Veranstaltung unterstreicht das anhaltende Interesse an der Bewahrung und Feier historischer öffentlicher Verkehrsmittel.

Quelle