12 March 2026, 02:40

Preisdeckel für Medikamente bleibt – doch Pharmaunternehmen erhalten Entlastung

Ein blauer Hintergrund mit weißer Schrift und einem Logo, das "19 Millionen Amerikaner sparen geschätzt 400 Dollar pro Jahr an Arzneimittelkosten" lautet.

Preisdeckel für Medikamente bleibt – doch Pharmaunternehmen erhalten Entlastung

Die deutsche Bundesregierung hat die Preisdeckelung und die verpflichtenden Rabatte auf verschreibungspflichtige Medikamente um ein weiteres Jahr verlängert. Mit diesen Maßnahmen soll die Kostenbelastung für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) begrenzt werden, gleichzeitig gibt es jedoch Anpassungen, um die Belastung für Pharmaunternehmen zu verringern.

Die bis 2026 geltenden Regelungen haben allein im Jahr 2024 dem GKV-System Einsparungen in Höhe von 2,19 Milliarden Euro gebracht.

Seit Juli 2018 gleicht ein Inflationsausgleichsmechanismus die finanziellen Auswirkungen der Preisbremse aus. Diese Entlastung bringt den Pharmaunternehmen 2025 voraussichtlich 170 Millionen Euro und 2026 schätzungsweise 79 Millionen Euro ein. Eine vollständige Aufhebung der Preisdeckelung könnte jedoch den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für die Krankenversicherung bis 2026 auf bis zu 2,9 Prozent steigen lassen.

Die Regierung hat zudem die Preisregulierung für Immunglobuline gelockert, um Engpässe zu vermeiden. Gleichzeitig können die Preise für neue Medikamente nun für bestimmte Arzneimittel nach §130a Absatz 3a des Sozialgesetzbuchs (SGB V) mit dem GKV-Spitzenverband verhandelt werden.

Unternehmen, die unter einer übermäßigen finanziellen Belastung leiden, können Befreiungen von den gesetzlichen Rabattpflichten beantragen. Das Bundesgesundheitsministerium bestätigte die Verlängerung dieser kostendämpfenden Maßnahmen im März 2026, wobei die genauen Rabattsätze für 2023 in den jüngsten Berichten nicht genannt wurden.

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Die verlängerte Preisdeckelung und die Rabattregelungen halten die Arzneimittelkosten für die Krankenkassen im Zaum. Gleichzeitig bieten Anpassungen wie der Inflationsausgleich und die Verhandlungsoptionen den Herstellern eine gewisse Unterstützung. Das System soll die Bezahlbarkeit für Patientinnen und Patienten mit der wirtschaftlichen Stabilität der Pharmabranche in Einklang bringen.

Quelle