14 January 2026, 19:31

Rattelschneck gewinnt den Göttinger Elch 2026 für scharfe Satirekunst

Portrait von Carl Eberhard Lohr, ein Mann im Anzug mit ordentlich gekämmtem Haar, der direkt in die Kamera schaut und ein leichtes Lächeln sowie einen ernsten Gesichtsausdruck hat, die Hände vor der Brust verschränkt.

Göttinger Moose Awarded to Cartoonist Duo Rattelschneck - Rattelschneck gewinnt den Göttinger Elch 2026 für scharfe Satirekunst

Das Satire-Zeichnerduo Rattelschneck hat den Göttinger Elch 2026 gewonnen. Der Preis würdigt ihr scharfzüngiges, künstlerisch ausgefeiltes Werk im Bereich der visuellen Erzählkunst. Marcus Weimer und Olav Westphalen, die das Duo bilden, werden die Auszeichnung am 22. März bei einer Feier in Göttingen entgegennehmen.

Bekanntheit erlangte Rattelschneck erstmals in den 1990er-Jahren mit ihren satirischen Comics und Illustrationen. Seitdem erschienen ihre Arbeiten in renommierten Publikationen wie Titanic, Süddeutsche Zeitung, FAZ, Die Zeit und 11 Freunde. Der Göttinger Elch, 1997 ins Leben gerufen, ehrt herausragende Leistungen in den Bereichen Musik, Literatur und gesellschaftskritischer Satire.

Gemeinsam mit der Hamburger Sängerin Nala Tessloff nehmen die beiden den Preis entgegen. Zu den früheren Preisträgern zählen Rainald Grebe, Maren Kroymann und Max Goldt. Neben einer Elch-Brosche und einem Preisgeld von 3.333,33 Euro erhalten Rattelschneck die Möglichkeit, eine eigene Veranstaltung auszurichten. Parallel zeigt das Göttinger Alte Rathaus vom 22. März bis Mitte Mai eine Ausstellung mit einer Auswahl ihrer prägendsten Werke – ein Querschnitt durch ihren unverkennbaren Mix aus Scharfsinn und künstlerischem Können.

Die Preisverleihung findet am 22. März statt, im Anschluss öffnet die Ausstellung. Die Schau mit Werken von Rattelschneck bleibt bis Mitte Mai in Göttingen zu sehen. Mit der Auszeichnung reiht sich das Duo in die Tradition des Preises ein, der seit Jahren einflussreiche Stimmen der Satire ehrt.