Zwölf Profis beim Training von RB Leipzig - RB Leipzig kämpft mit Mini-Kader und U19-Talenten gegen den HSV
RB Leipzig trainierte am Dienstag mit reduziertem Kader vor dem Spiel gegen den HSV
Am Dienstag absolvierte RB Leipzig eine Mannschaftstrainingseinheit im Vorfeld des Duells mit dem HSV. Nur zwölf Profis nahmen daran teil, während mehrere Leistungsträger noch in der Reha-Phase stecken oder fehlen. Ergänzt wurde die Session von sechs Nachwuchstalenten aus der U19 des Vereins.
Trainer Ole Werner konzentrierte sich insbesondere auf die Vorbereitung der Torhüter Péter Gulácsi und Leopold Zingerle für die anstehende Partie. Mit den Abwehrspielern Chad Bitshiabu, Lukas Klostermann und Castello Jr. stießen weitere Akteure zum Training. Die Verteidiger Kosta Nedeljković, Max Finkgräfe und Benjamin Henrichs befinden sich jedoch noch im Aufbau und waren nicht dabei.
Im Mittelfeld und Sturm standen sieben Profis zur Verfügung: Johan Bakayoko, Tidiam Gomis, Kevin Kampl, Andrija Maksimović, Xaver Schlager, Rômulo und Timo Werner. Ihre Teilnahme deutet darauf hin, dass sie voraussichtlich zum Einsatz kommen werden. Unklar bleibt hingegen die Verfügbarkeit von Yussuf Poulsen. Der Stürmer wechselte erst kürzlich von RB Leipzig zum HSV, kam für seinen neuen Klub in der Bundesliga aber bisher nur auf 50 Spielminuten. Ob er auflaufen wird, steht noch in den Sternen. Um die Trainingsgruppe zu verstärken, schlossen sich sechs junge Spieler aus Leipzigs U19 der Profimannschaft an – ein Zeichen für die derzeit begrenzten Personaloptionen Werners.
Die geschrumpfte Kadergröße könnte den Nachwuchsakteuren gegen den HSV mehr Spielpraxis bescheren. Sollte Poulsen tatsächlich fehlen, würde dies die Mannschaftstiefe zusätzlich auf die Probe stellen. Das Spiel gegen den HSV wird zeigen, wie Werner mit den begrenzten Mitteln umgeht.