RB Leipzig setzt auf Mainz-Duo: Neuanfang in der U19 nach Heidingers Abschied
Margot RudolphU19-Trainer Heidinger verlässt RB Leipzig - Mainz kommt - RB Leipzig setzt auf Mainz-Duo: Neuanfang in der U19 nach Heidingers Abschied
RB Leipzig hat vor der Saison 2026 Veränderungen im Trainerstab seiner Jugendabteilung bekannt gegeben. Sebastian Heidinger, eine langjährige Schlüsselfigur des Vereins, gibt seinen Posten als U19-Cheftrainer ab. Sein Nachfolger wird Marc Heidenmann, der gemeinsam mit Co-Trainer Daniel Zolotarev von Mainz 05 nach Leipzig wechselt.
Sebastian Heidinger war zehn Jahre für RB Leipzig aktiv – zunächst als Spieler, später als Trainer. Seine Arbeit in der Nachwuchsakademie fand Anerkennung bei David Wagner, dem Leiter der Jugendförderung des Clubs. Wagner lobte Heidingers Engagement und seinen Einfluss auf junge Talente. Dennoch wird Heidinger den Verein am Ende der aktuellen Spielzeit verlassen.
Marc Heidenmann übernimmt die Position des U19-Cheftrainers und bringt Erfahrung vom 1. FSV Mainz 05 mit. Dort trainierte er zuvor gemeinsam mit Daniel Zolotarev die U17-Mannschaft; Zolotarev wird ihn nun als Assistent in Leipzig begleiten. Beide Trainer sind eng mit Mainz verbunden, wo sie ihre Karriere im Jugendfußball aufbauten.
Die Personalie knüpft indirekt auch an Jürgen Klopp an, den globalen Fußballchef von RB Leipzig. Klopp spielte und trainierte in den 1990er-Jahren bei Mainz 05 – in einer Zeit, in der auch David Wagner dem Verein angehörte. Keiner von Klopps damaligen Mannschaftskollegen ist Stand März 2026 noch im Profifußball aktiv.
Mit dem Trainerwechsel setzt Leipzig auf neue Impulse für seine U19. Die Verpflichtung von Heidenmann und Zolotarev aus Mainz 05 markiert eine Neuausrichtung im Nachwuchsbereich. Heidingers Abschied hingegen beendet eine Ära nach einem Jahrzehnt im Dienste des Clubs.