27 February 2026, 10:15

Sachsen drängt auf zügigen Bau der Schnellbahn Dresden–Prag bis 2044

Ein Zug fährt durch einen Tunnel mit Gebäuden im Hintergrund.

"Endlich!": Kraushaar drängt auf Tempo bei Prag-Bahnlinie - Sachsen drängt auf zügigen Bau der Schnellbahn Dresden–Prag bis 2044

Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar drängt auf schnellere Fortschritte bei der Bahnverbindung Dresden–Prag. Das Projekt, das derzeit vom Bundestag geprüft wird, soll die Reisezeit zwischen den beiden Städten auf nur eine Stunde verkürzen. Beamte warnen, dass Verzögerungen die EU-Fördergelder und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Tschechien gefährden könnten.

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Die Planung für die Strecke begann im September 2017, nachdem sie als dringlicher Bedarf eingestuft worden war. Falls alles nach Plan verläuft, sollen die Bauarbeiten 2032 beginnen und zwölf Jahre dauern, mit einer Fertigstellung bis 2044. Vom ersten Planungsentwurf bis zur Vollendung umfasst der Zeitrahmen damit 27 Jahre.

Das Kernstück des Projekts ist ein 30 Kilometer langer Tunnel durch das östliche Erzgebirge. Die neue Trasse soll die derzeitige, anfällige Engpassstrecke ersetzen und die Lärmbelastung für Anwohner verringern. Das Bundesverkehrsministerium hat die notwendigen Planungsunterlagen bereits dem Bundestag zur Genehmigung vorgelegt.

Kraushaar fordert eine zügige Prüfung, um die Verankerung des Projekts im Bundeshaushalt zu sichern. Sie betonte dessen strategische Bedeutung, da die Strecke Berlin, Prag und Wien – wichtige Städte für Handel und Reiseverkehr in Mitteleuropa – verbinden werde.

Der Erfolg der Bahnverbindung hängt von rechtzeitiger Finanzierung und politischer Unterstützung ab. Ein beschleunigtes Prüfverfahren würde helfen, die EU-Förderung aufrechtzuerhalten und die gemeinsame Umsetzung mit Tschechien zu gewährleisten. Nach der Fertigstellung wird die Strecke den Verkehr zwischen Deutschland und seinen östlichen Nachbarn deutlich verbessern.