28 December 2025, 04:00

Sachsen kehrt ins Büro zurück: Homeoffice-Quote sinkt auf 16 Prozent

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Ampeln, Fenstern, wenigen Passanten, Autos und Himmel.

Jeder Sechste in Sachsen arbeitet gelegentlich von zu Hause aus - Sachsen kehrt ins Büro zurück: Homeoffice-Quote sinkt auf 16 Prozent

Homeoffice in Sachsen stark rückläufig seit Ende der Pandemie-Beschränkungen

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In Sachsen ist die Arbeit im Homeoffice seit dem Auslaufen der Corona-Maßnahmen deutlich zurückgegangen. 2024 arbeitete nur noch etwa jeder sechste Beschäftigte und Beamte im Freistaat mindestens einmal von zu Hause aus. Damit hat sich die Situation im Vergleich zum Höhepunkt der Remote-Arbeit während des Coronavirus-Ausbruchs 2021 grundlegend verändert.

2021 hatten strenge gesetzliche Vorgaben viele Unternehmen gezwungen, auf Homeoffice umzustellen. Doch nachdem die Bundesregierung diese Regelungen im März 2022 aufgehoben hatte, riefen die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter zurück ins Büro. Vorreiter war dabei die sächsische Landesverwaltung: Ministerien und Behörden kehrten zwischen Mitte 2022 und 2023 schrittweise zur Präsenzarbeit zurück.

2024 lag die Homeoffice-Quote in Sachsen bei nur noch 16,1 Prozent – deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 22,7 Prozent. Auch andere ostdeutsche Länder wie Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt verzeichneten unterdurchschnittliche Werte. Ganz anders die Stadtstaaten: Hier arbeitete mit 35,6 Prozent der höchste Anteil der Beschäftigten in Hamburg im Homeoffice, gefolgt von Berlin mit 31,2 Prozent. Die Unterschiede zeigen, wie regionale Politiken und Unternehmenskulturen die Arbeitswelt nach der Pandemie prägen.

Der öffentliche Dienst in Sachsen setzt heute deutlich seltener auf Remote-Arbeit als während der Pandemie. Mit nur etwa 16 Prozent der Beschäftigten im Homeoffice 2024 ist die Rückkehr zur Präsenzkultur im Freistaat deutlich spürbar. Gleichzeitig halten Metropolen wie Hamburg und Berlin weiterhin an deutlich höheren Homeoffice-Quoten fest.