21 December 2025, 02:33

Sachsen produziert die meisten Gänslinge

Vögel in der Mitte, Pflanzen unten, ein Weihnachtsbaum links, Gebäude im Hintergrund und Banner mit Text.

Sachsen produziert die meisten Gänslinge

Sachsen züchtet die meisten Junggänse

Fast die Hälfte aller Junggänse in Deutschland stammt aus Sachsen. Die Hauptsaison für Gänse beginnt am Martinstag, wobei viele Familien sie traditionell zu Weihnachten servieren.

Sachsen bleibt eine der wichtigsten Regionen für die Gänsezucht in Deutschland und produziert fast die Hälfte aller Junggänse des Landes. Im Jahr 2025 wurden in sächsischen Brütereien rund 628.000 Eier ausgebrütet, daraus schlüpften 390.900 Jungtiere. Die Zahlen zeigen einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr und unterstreichen damit die führende Rolle des Bundeslandes in der Branche.

Die diesjährigen Zahlen verzeichnen einen bescheidenen Zuwachs von 700 Junggänsen – das entspricht 0,2 Prozent im Vergleich zu 2024. Vier der sieben Geflügelbrütereien Sachsens sind speziell auf die Gänsezucht ausgerichtet und sichern so eine stetige Versorgung des Marktes. Zwar brachte Niedersachsen bundesweit die meisten Junggänse hervor, doch Sachsens Produktion bleibt für die gesamtdeutsche Gänsezucht von zentraler Bedeutung.

Die Hochsaison für die Gänseslachtung beginnt traditionell am Martinstag, der jedes Jahr im November gefeiert wird. Die Festtagsgans ist ein klassisches Gericht an deutschen Weihnachtstischen und wird oft mit Äpfeln, Zwiebeln, Rotkohl und Klößen serviert. Die Beliebtheit des Gerichts treibt die Nachfrage nach sächsischen Brütereien das ganze Jahr über an.

Mit 390.900 geschlüpften Junggänsen im Jahr 2025 spielen Sachsens Betriebe weiterhin eine zentrale Rolle im deutschen Geflügelsektor. Der leichte Anstieg der Zahlen spiegelt die stabile Nachfrage wider – insbesondere in der festlichen Jahreszeit. Die spezialisierten Brütereien der Region sorgen für eine zuverlässige Versorgung mit Gänsen für traditionelle Gerichte in ganz Deutschland.