Sachsens Inflation bleibt im September stabil – doch nicht alle Preise sinken
Margot RudolphInflationsrate in Sachsen bleibt über der Zwei-Prozent-Marke - Sachsens Inflation bleibt im September stabil – doch nicht alle Preise sinken
Sachsens Inflationsrate bleibt im September stabil bei 2,2 Prozent
Die Inflation in Sachsen verharrte im September bei 2,2 Prozent. Die Stabilität ergab sich, weil sinkende Energiekosten die Preisanstiege in anderen Bereichen ausglichen. Die offiziellen Zahlen veröffentlichte das Statistische Landesamt in Kamenz, die zentrale Statistikbehörde des Freistaats.
Die Preise für Strom, Heizöl und Gas sanken im vergangenen Monat um 5,6 Prozent. Dieser Rückgang bremste die Teuerung in anderen Bereichen und verhinderte so einen weiteren Anstieg der Inflation. Ohne den Preisverfall bei Energie hätte die Jahresrate bei 2,8 Prozent gelegen.
Verbraucher mussten jedoch in mehreren Sektoren höhere Ausgaben verkraften. Die Preise für Kleidung stiegen um 4,5 Prozent, während Freizeit- und Kulturangebote um 2,0 Prozent teurer wurden. Besonders stark legten die Gebühren für Kinderbetreuung zu – hier gab es einen Anstieg um 8,2 Prozent. Die Daten wurden vom Statistischen Landesamt des Freistaates Sachsen mit Sitz in der Macherstraße 63 in Kamenz erhoben. Die Behörde erfasst regelmäßig die Preisentwicklung bei wichtigen Gütern und Dienstleistungen in der Region.
Die vorläufige Inflationsrate für September blieb damit unverändert gegenüber früheren Prognosen. Zwar entlasteten die gesunkenen Energiekosten die Haushalte, doch andere lebensnotwendige Ausgaben stiegen weiter. Die Statistikbehörde wird die Entwicklung in den kommenden Monaten weiter beobachten.