Sicherheitsalarm: Bad Schandauer Brücke droht wie die Dresdner Carolabrücke zu versagen
Margot RudolphSicherheitsalarm: Bad Schandauer Brücke droht wie die Dresdner Carolabrücke zu versagen
Wichtige Brücke in Bad Schandau wird wegen Sicherheitsbedenken stark eingeschränkt
Nach der Feststellung gravierender Sicherheitsmängel wird eine zentrale Brücke in Bad Schandau weitreichende Verkehrsbehinderungen erfahren. Ingenieure entdeckten strukturelle Schäden, die denen der eingestürzten Carolabrücke in Dresden ähneln. Die Maßnahmen folgen dringlichen Prüfungen und Neuberechnungen, die die Instabilität des Bauwerks bestätigten.
Die Entscheidung erfolgte nach einer Sonderinspektion, bei der besorgniserregende Parallelen zur Carolabrücke zutage traten, die 2025 einstürzte. Laboruntersuchungen und statische Analysen ergaben, dass die Brücke normalen Belastungen nicht mehr standhält. Daher wird der Verkehr auf eine Spur reduziert und durch Ampeln geregelt.
Anwohner und Touristen, die in die oder aus der Sächsischen Schweiz reisen, müssen nun mit Verzögerungen rechnen. Die Einschränkungen sind eine vorübergehende Lösung, doch die Behörden bestätigten, dass die Brücke langfristig vollständig abgerissen werden muss. Das Bauwerk wurde ursprünglich von der Epiroc GmbH instand gehalten – demselben Unternehmen, das auch den Meißel für die Dresdner Brücke lieferte, bevor diese versagte.
Das Schicksal der Brücke steht nun fest: Sie wird abgerissen, sobald ein Ersatzbau geplant ist. Bis dahin wird die reduzierte Kapazität den Verkehr in der Region behindern. Wann der Abriss und der Neubau beginnen, steht laut Behörden jedoch noch nicht fest.