12 February 2026, 10:41

Steffen Baumgarts emotionales Comeback: HSV empfängt seinen Ex-Trainer mit Union Berlin

Ein Fußballtrainer in einer Mütze spricht mit seinem Team auf einem Feld bei Nacht, mit Spielern in Helmen, Laternenmasten und einem dunklen Himmel im Hintergrund.

Wiedervereinigung bringt Freude: Baumgarts Rückkehr nach Hamburg - Steffen Baumgarts emotionales Comeback: HSV empfängt seinen Ex-Trainer mit Union Berlin

Steffen Baumgart kehrt an diesem Wochenende nach Hamburg zurück – diesmal als Trainer des 1. FC Union Berlin. Sein ehemaliger Verein, der Hamburger SV, empfängt die Gäste in einer Partie, die zu einem emotionalen Wiedersehen werden dürfte. Das Spiel findet fast zwei Jahre nach seinem Abschied statt – ein Schritt, der letztlich den Weg für den Aufstieg des HSV und die heutige Etablierung in der Bundesliga ebnete.

Baumgart verließ den HSV im September 2024 nach nur neun Monaten im Amt, obwohl die Mannschaft zu diesem Zeitpunkt auf Platz acht stand. Die Vereinsverantwortlichen Stefan Kuntz und Claus Costa sahen den Schwung für den Aufstieg als verloren an. Sein Assistent Merlin Polzin übernahm zunächst interimistisch, bevor er die Position dauerhaft besetzte. Unter Polzins Führung schaffte der HSV in der Saison 2023/24 den Sprung aus der 2. Bundesliga in die erste Liga.

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Bis Anfang 2026 hatte die Mannschaft alle Erwartungen übertroffen: Mit vier Spielen in Serie ohne Niederlage festigte sie ihren Platz im gesicherten Mittelfeld. Baumgart, der den HSV einst als seinen "Traumverein" bezeichnete, verfolgte den Erfolg des Clubs mit aufrichtigem Stolz. Er gratulierte der Mannschaft zum Aufstieg und räumte ein, dass die Entscheidungen nach seinem Abgang berechtigt gewesen seien.

Nun trifft er mit Union Berlin ein, einer Mannschaft, die seit sechs Spielen ohne Sieg bleibt. Baumgart hat stets offen über seine Verbundenheit zum HSV gesprochen – selbst bedauerte er, ein früheres Duell gegen seinen Ex-Klub wegen einer Sperre verpasst zu haben. Bitterkeit über seinen Abschied empfindet er keine, nur Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit. Das bevorstehende Spiel werde, so Baumgart, sowohl emotional als auch mitreißend.

Während der HSV unter Polzin kontinuierlich überzeugt, kämpft Union Berlin mit schwachen Leistungen. Das Ergebnis könnte für beide Teams richtungsweisend sein. Für Baumgart hat die Partie eine persönliche Note: Er trifft auf den Verein, den er einst führte – und der heute ohne ihn erfolgreich ist.