01 January 2026, 12:35

Steinmeier gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs in Leipzig zum zweiten Jahrestag

Eine Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch in einem Raum, wobei ein Mann in einer schwarzen Blazer ein Mikrofon in der Mitte hält.

Steinmeier gedenkt Opfer des Hamas-Angriffs - Steinmeier gedenkt der Opfer des Hamas-Angriffs in Leipzig zum zweiten Jahrestag

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat des zweiten Jahrestags des Hamas-Angriffs auf Israel gedacht. Während des Laubhüttenfests Sukkot traf er in Leipzig mit Vertretern der jüdischen Gemeinde zusammen. Der Besuch galt dem Gedenken an die Opfer der Überfälle vom 7. Oktober 2023, bei denen etwa 1.200 Menschen getötet und mehr als 250 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt wurden.

Am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas israelische Grenzregionen überfallen, dabei rund 1.200 Zivilisten und Soldaten getötet und über 250 Menschen entführt, die sie in den Gazastreifen brachten. Viele der Geiseln befinden sich bis heute in Gefangenschaft.

Als Reaktion auf den Angriff startete Israel eine Militäroffensive. Der Konflikt dauert seitdem an, während weiterhin Bemühungen um die Freilassung der noch festgehaltenen Geiseln laufen. Zur Ehrung der Opfer besuchte Steinmeier eine Synagoge in Leipzig. Der Termin fiel mit dem jüdischen Erntedankfest Sukkot zusammen. Begleitet wurde er von seiner Frau Elke Büdenbender sowie Sachsens Sozialministerin Petra Köpping und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung.

Der Jahrestag fällt in eine Zeit, in der die Familien der Geiseln noch immer auf deren Rückkehr warten. Steinmeiers Besuch unterstrich die anhaltenden Folgen der Anschläge für Israel und jüdische Gemeinden weltweit. Gleichzeitig wurde deutlich, wie sehr die Spannungen in der Region auch zwei Jahre nach dem Angriff fortbestehen.