Stichwahl in Neuburg: Schöder und Englhuber kämpfen um Gmehlings Erbe
Margot RudolphZweite Runde in Neuburg - CSU-Kandidat liegt hinter Grünem zurück - Stichwahl in Neuburg: Schöder und Englhuber kämpfen um Gmehlings Erbe
In zwei Wochen findet in Neuburg an der Donau die Stichwahl um das Bürgermeisteramt statt. Gerhard Schöder und Matthias Englhuber setzten sich als die beiden stärksten Kandidaten in einem Fünfkampf um die Nachfolge des langjährigen Amtsinhabers Bernhard Gmehling durch.
Fünf Bewerber traten an, um Bernhard Gmehling abzulösen, der die Stadt seit über 20 Jahren führt. Nach vorläufigen Ergebnissen erreichte Gerhard Schöder mit 38,4 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Matthias Englhuber folgte knapp dahinter mit 32,7 Prozent.
Schöder, unterstützt von den Grünen und der SPD, kandidierte bereits vor sechs Jahren für das Amt des Oberbürgermeisters. Damals unterlag er Gmehling in der finalen Runde – nun tritt er zum zweiten Mal an und trifft in der entscheidenden Abstimmung auf Englhuber, den Kandidaten der CSU.
Ein Sieg Schoders würde ihn zum zweiten grünen Oberbürgermeister Bayerns machen, neben Martin Heilig in Würzburg.
Die Stichwahl entscheidet, wer nach Gmehlings zwei Jahrzehnten im Amt die Nachfolge antritt. Der Gewinner wird als neuer Oberbürgermeister Neuburgs vereidigt. Die Wahl ist für die kommenden Wochen angesetzt.






