14 March 2026, 06:40

Stögers Traumtor gegen St. Pauli krönt seine Rückkehr zur alten Stärke

Ein Fußballspieler in einem schwarzen und weißen T-Shirt lächelt und feiert nach einem Tor, mit einem unscharfen Hintergrund.

Stögers Traumtor gegen St. Pauli krönt seine Rückkehr zur alten Stärke

Kevin Stöger glänzte mit einem Traumtor für Borussia Mönchengladbach im 26. Spieltags-Duell gegen den FC St. Pauli. Sein spektakulärer Freistoßtreffer in der 37. Minute markierte nicht nur sein 200. Bundesliga-Spiel, sondern auch sein erstes Saisontor. Der Schuss versetzte Gegner und Zuschauer gleichermaßen in Staunen – selbst der gegnerische Trainer nannte ihn "absolut wunderschön".

Stögers Weg zurück in die Startelf war alles andere als einfach. Zu Saisonbeginn hatte er mit Kritik zu kämpfen: Seine Leistungen wurden als träge und fehleranfällig bewertet. Die Vorwürfe trafen ihn hart, wie auch Gladbachs Trainer Eugen Polanski einräumte. Doch der Mittelfeldspieler kämpfte sich zurück – und erntete Lob vom Sportdirektor Rouven Schröder für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Entschlossenheit.

Der Wendepunkt, so Stöger selbst, kam, als er sich von Ablenkungen verabschiedete. Er loggte sich bei Instagram aus und konzentrierte sich ganz auf den Fußball. Diese Disziplin zahlte sich auf dem Platz aus.

Sein Tor gegen St. Pauli war eine Meisterleistung der Präzision. Aus etwa 20 Metern schoss er den Ball mit Effet unhaltbar ins obere linke Eck – der Torhüter hatte keine Chance. Es war der erste direkte Freistoßtreffer der Gladbacher seit über drei Jahren, der letzte datiert aus dem Dezember 2020. FC St. Paulis Trainer Alexander Blessin sparte nicht mit Anerkennung und bezeichnete den Treffer als "reine Schönheit".

Der Moment hatte auch persönliche Bedeutung: Es war Stögers 200. Bundesliga-Auftritt – und sein erstes Tor in dieser Saison, ein zeitgerechter Beweis seiner Klasse, wenn es darauf ankommt.

Sein Treffer sicherte nicht nur einen entscheidenden Moment im Spiel, sondern brachte auch einige seiner früheren Kritiker zum Schweigen. Seine Rückkehr zur alten Stärke basiert auf Fokus und harter Arbeit – und unterstreicht seinen Wert für die Mannschaft. Mit neuem Selbstvertrauen wird Gladbach auf weitere solche Leistungen in den kommenden Partien hoffen.

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