SV Wehen Wiesbaden und Aue kämpfen sich zu einem 2:2-Remis in der 3. Liga
Hagen SieringSV Wehen Wiesbaden und Aue kämpfen sich zu einem 2:2-Remis in der 3. Liga
SV Wehen Wiesbaden und FC Erzgebirge Aue trennen sich 2:2 in einem hart umkämpften 3.-Liga-Spiel
Die Mannschaft aus Wiesbaden hatte zwischenzeitlich mit 2:1 geführt, konnte den Sieg am Ende jedoch nicht über die Zeit retten. Beide Trainer zogen nach dem Spiel Bilanz – über verpasste Chancen und die besondere Bedeutung der Partie für die Region.
Florian Stritzel, Chefcoach der Wiesbadener, gab zu, dass er nach der 2:1-Führung unbedingt den Dreier einfahren wollte. Seine Mannschaft kämpfte zwar bis zum Schluss, musste sich letztlich aber mit dem Punkteteilung zufriedengeben. Stritzel zeigte sich zudem erleichtert, nach einer kurzen Pause wieder an der Seitenlinie zu stehen: "Es ist ein großartiges Gefühl, zurück zu sein."
Sein Kollege Daniel Scherning von Erzgebirge Aue kritisierte dagegen seine Spieler dafür, den eigenen Vorsprung nicht besser verteidigt zu haben. Gleichzeitig lobte er die Effizienz seiner Mannschaft, die vor dem Tor drei oder vier klare Möglichkeiten genutzt habe. Trotz des Remis bedauerte er tief, dass der Verein aus der 3. Liga absteigen muss – ein Verlust für die gesamte Region, wie er betonte.
Dennoch blickte Scherning zuversichtlich in die Zukunft. Erzgebirge Aue sei ein historisch ehrgeiziger Klub, der in der zweiten und dritten Liga stets eine Rolle gespielt habe. Sein Glaube an eine Rückkehr in den Profifußball blieb ungebrochen – trotz dieses Rückschlags.
Das 2:2 bringt beiden Teams einen Zähler, doch die Bedeutung des Ergebnisses könnte unterschiedlicher nicht sein. Während Wiesbaden an die Leistung anknüpfen will, steht Aue nun vor der Herausforderung des Neuaufbaus. Schernings Zuversicht deutet jedoch darauf hin, dass der Ehrgeiz des Vereins ungebrochen ist.






