05 January 2026, 17:07

THW pumpt 25.000 Liter pro Minute für die Brandbekämpfung in der Gohrischheide

Ein Feuerhydrant auf dem Gehweg spritzt Wasser, mit Fahrzeugen, Ampeln, Schildern, Gebäuden, Grünflächen und Himmel im Hintergrund.

THW pumpt 25.000 Liter pro Minute für die Brandbekämpfung in der Gohrischheide

Bei den Löscharbeiten am Brand in der Gohrischheide erhalten die Feuerwehrkräfte entscheidende Unterstützung vom Technischen Hilfswerk (THW). Die Organisation pumpt Wasser aus einer nahegelegenen Kiesgrube und leitet es über eine 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung zum Brandgebiet. Dieser Einsatz verdeutlicht die zentrale Rolle des THW bei der Bewältigung großflächiger Notlagen mit spezialisierter Ausrüstung.

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des THW ist bundesweit im Einsatz und unterstützt bei Hochwasser, Bränden und anderen Krisen. Zu ihren Aufgaben gehören das Abpumpen großer Wassermengen, der Transport über weite Strecken sowie die Instandsetzung von Abwassersystemen. Die Regionalstelle in Sachsen und Thüringen verfügt über zwei Hochleistungspumpen – eine in Riesa, die andere in Apolda stationiert.

Diese leistungsstarken Pumpen können bis zu 25.000 Liter Wasser pro Minute fördern. In Kombination mit mobilen Tanks und verlängerbaren Schläuchen sichern sie die kontinuierliche Versorgung der Löschteams. Solche Systeme sind besonders bei komplexen Einsätzen wie Vegetationsbränden oder Industrieunfällen unverzichtbar, wenn herkömmliche Wasserquellen nicht ausreichen. In der Gohrischheide überbrückt die THW-Ausstattung die Distanz zwischen der Kiesgrube und der Brandfront. Die 2,5 Kilometer lange Schlauchleitung zeigt, wie die Technik die Feuerwehrkräfte unter schwierigen Bedingungen unterstützt. Ob es innerhalb der sächsisch-thüringischen Regionalstelle eine eigene Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen gibt, ließ sich nicht ermitteln.

Der THW-Einsatz in der Gohrischheide demonstriert, wie Hochleistungspumpen und Langstreckenschläuche die Brandbekämpfung nachhaltig unterstützen. Mit einer Kapazität von 25.000 Litern pro Minute spielt die Ausrüstung eine Schlüsselrolle bei der Kontrolle großflächiger Brände. Der Einsatz unterstreicht zudem die übergeordnete Bedeutung der Behörde für das Notfall-Wassermanagement in ganz Deutschland.