25 December 2025, 22:39

Tierrechtler stürmen Zirkus Krone: Weihnachts-Premiere in München eskaliert

Eine Zirkusvorstellung mit Künstlern in der Mitte, Zuschauern auf der linken Seite, einem elektronischen Display oben und Lichtern und Puppen auf der rechten Seite.

Premiere im Münchner Circus Krone gestört - Tierrechtler stürmen Zirkus Krone: Weihnachts-Premiere in München eskaliert

Chaos bei Zirkus Krone in München: Tierrechtler stören Weihnachtspremiere

Das Weihnachtsprogramm von Zirkus Krone in München geriet am ersten Feiertag in Aufruhr, als Demonstranten die Manege stürmten. Die Premiere von „Ich. Du. Wir. Krone.“ wurde jäh unterbrochen, als zwei Aktivisten in den Zirkusring liefen und versuchten, ein Transparent zu entrollen. Die Sicherheitskräfte entfernten sie zwar schnell, doch die Störung löste weitere Auseinandersetzungen vor dem Zelt aus.

Der Vorfall ereignete sich mitten in der Vorstellung, während gerade Nummern mit Pferden, Kamelen und Löwen liefen. Plötzlich erloschen die Arena-Lichter, und die beiden Protestierenden sprinteten in die Manege. Sie versuchten, ein Banner zu entfalten, doch die Sicherheitsleute griffen ein, zogen sie hinaus – unter dem Jubel des Publikums.

Draußen eskalierte die Situation, als sich die Demonstranten mit Zirkusmitarbeitern konfrontierten. Die Polizei rückte an, um die Ordnung wiederherzustellen, doch der Streit zog sich noch eine Weile hin. Zirkus Krone steht seit Langem in der Kritik von Tierschutzorganisationen, die sich gegen den Einsatz wildlebender Tiere in den Shows aussprechen. Die Premiere am Weihnachtsabend sollte das diesjährige Winterprogramm „Ich. Du. Wir. Krone.“ eröffnen – stattdessen überschatte die Störung den Abend und hinterließ bei Zuschauern wie Künstlern ein Gefühl der Verunsicherung.

Die Protestaktion endete ohne Festnahmen, doch der Konflikt unterstrich die anhaltende Kritik an den Tierdressuren des Zirkus. Nach der Unterbrechung wurde die Vorstellung fortgesetzt, doch der Vorfall warf einen dunklen Schatten auf den Premierenabend. Die Behörden gaben die Namen der beteiligten Aktivisten nicht bekannt.