27 January 2026, 17:33

Tödlicher Schuss bei Festnahme in Nürnberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Drei Polizeibeamte stehen vor einem Gebäude, wobei ein Mann in der Mitte ein Papier hält, flankiert von Säulen, mit Fahrzeugen, Menschen, Bäumen, Gebäuden und dem Himmel im Hintergrund.

Ermittlungen gegen tödliche Polizeischüsse eingestellt - Tödlicher Schuss bei Festnahme in Nürnberg: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

Ein 38-jähriger Mann ist in Nürnberg ums Leben gekommen, nachdem er bei einem Festnahmeversuch von einem Polizisten angeschossen worden war. Der Vorfall ereignete sich in seiner Wohnung, wo Beamte ihn wegen des Verdachts auf Körperverletzung in Untersuchungshaft nehmen wollten. Die Ermittlungen zum Schusswaffeneinsatz wurden am 27. Januar 2026 abgeschlossen – gegen den beteiligten Beamten wurden keine Anklage erhoben.

Die Auseinandersetzung begann, als die Polizei in der Wohnung des Mannes eintraf, um ihn festzunehmen. Als die Beamten ihn verhaften wollten, soll er ein großes Küchenmesser ergriffen und sich auf einen von ihnen zubewegt haben. Daraufhin feuerte der Polizist zwei Schüsse ab, die den Mann trafen.

Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche erlag der Mann noch am Tatort seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft prüfte den Fall und kam zu dem Schluss, dass es sich um Notwehr handelte. Die Identität des Beamten sowie seine Dienstzeit bleiben in den öffentlichen Unterlagen ungenannt.

Die Ermittlungen sind nun abgeschlossen, und die Behörden bestätigten, dass keine weiteren Maßnahmen gegen den Polizisten ergriffen werden. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, denen Einsatzkräfte bei hochriskanten Festnahmen ausgesetzt sind. Weitere Details zum Fall oder zur möglichen Vorstrafe des Mannes wurden von den Behörden nicht veröffentlicht.