Vertrag verlängert: Lorenz leitet Klassik Stiftung bis 2029 - Ulrike Lorenz bleibt bis 2029 Chef der Klassik Stiftung Weimar
Ulrike Lorenz wird die Klassik Stiftung Weimar auch nach ihrer Vertragsverlängerung bis Ende 2029 weiterleiten. Die Stiftung, die zwölf UNESCO-Welterbestätten verwaltet, spielt eine zentrale Rolle bei der Bewahrung kultureller Wahrzeichen in der Region. Ihre Entscheidung, im Amt zu bleiben, wird weithin als Zeichen von Stabilität und Engagement begrüßt.
Lorenz übernahm die Leitung der Stiftung erstmals 2015 und ist seitdem für Museen, Schlösser und historische Parks verantwortlich. Die Verlängerung ihrer Amtszeit folgt auf Lob von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt, der ihre Fähigkeit betonte, Tradition mit modernen Ansätzen zu verbinden.
Eines ihrer zentralen Vorhaben ist die Umgestaltung von Goethes ehemaligem Wohnhaus zu einem "Ideenlabor", das ein breiteres europäisches Publikum ansprechen soll. Zudem plant sie die teilweise Restaurierung des Weimarer Stadtschlosses, um es als bürgerlichen Begegnungsort wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftung wird gemeinsam vom Bund, dem Land Thüringen und der Stadt Weimar finanziert. Lorenz hat die Notwendigkeit betont, die Arbeitsabläufe zu modernisieren – insbesondere durch den Ausbau digitaler Initiativen. Ihre Führung gilt als entscheidend, um den Ruf der Institution als Ort von Exzellenz und Innovation zu festigen.
Die Vertragsverlängerung sichert Lorenz’ weitere Begleitung der Stiftung in ihrer nächsten Entwicklungsphase. Ihr Fokus auf digitale Fortschritte und den öffentlichen Zugang zu historischen Stätten wird die zukünftige Ausrichtung prägen. Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen in ihre Fähigkeit, kulturelles Erbe mit den Anforderungen der Moderne in Einklang zu bringen.