23 December 2025, 22:39

Waldwirtschaftliches Wirtschaftsplan 2026 mit berechneter Überschuss und Ausblick auf neue Waldbewirtschaftung

Mehrere Gebäude mit Bäumen oben und ein paar Fahrzeuge auf der linken Seite.

Waldwirtschaftliches Wirtschaftsplan 2026 mit berechneter Überschuss und Ausblick auf neue Waldbewirtschaftung

Plauens städtischer Wald steht 2026 vor einem ertragreichen Jahr mit einem erwarteten Überschuss von 700.000 Euro. Der aktuelle Forsteinrichtungplan legt zentrale Maßnahmen fest, darunter nachgeholte Arbeiten aus dem vergangenen Jahrzehnt sowie eine strukturierte Holzernte. Verantwortliche führen die positive Prognose auf stabile Rundholspreise und eine in dieser Saison eingedämmte Borkenkäferplage zurück.

Die Planung für den Zeitraum 2026–2035 begann am 21. August und umfasst Bestandsaufnahmen, waldbauliche Strategien sowie die Aktualisierung der Forstunterlagen. Die Sächsische Landesforstverwaltung (Sachsenforst) und die Plauener Forstbehörde steuern den Prozess und sorgen für die Einhaltung regionaler Forststandards.

Der Plan für 2026 sieht ein Holzeinschlagsvolumen von 19.765 Kubikmetern vor, aufgeteilt in „Frischholz“ und „Schadholz“, um operative Flexibilität zu gewährleisten. Dies folgt auf ein Jahrzehnt, das von Borkenkäferbefall geprägt war und einige Forstarbeiten aus dem Zeitraum 2016–2025 verzögert hatte. Bert Schmieder, Leiter des Forstbezirks Plauen, betonte die Widerstandsfähigkeit der Rundholzmärkte trotz früherer Käferkalamitäten. Acht Forstwirtschaftsazubis finalisieren derzeit den waldbaulichen Plan, dessen Fertigstellung bis Ende 2025 erwartet wird.

Der Forsteinrichtungplan 2026 zielt darauf ab, nachgeholte Aufgaben mit neuen Vorhaben in Einklang zu bringen und so die langfristige Nachhaltigkeit zu sichern. Mit eingedämmten Käferschäden und stabilen Holzpreisen steht Plauens Stadtwald vor einem finanziell starken Jahr. Die aktualisierte Bestandsaufnahme und die waldbaulichen Maßnahmen werden die Arbeit für das kommende Jahrzehnt leiten.