21 December 2025, 22:39

Wer erhält die meisten Aufträge aus der Stadt Dresden

Eine Stadtansicht mit Gebäuden, Bäumen, Masten, Straßen, Fahrzeugen und Himmel.

Wer erhält die meisten Aufträge aus der Stadt Dresden

Wer erhält die meisten Aufträge von der Stadt Dresden?

Vorgestellt: Der Beschaffungsbericht 2023 der Landeshauptstadt Dresden bietet einen umfassenden Überblick über die Vergabe öffentlicher Aufträge – mit starkem Fokus auf Transparenz und die Förderung der regionalen Wirtschaft. Die Zahlen zeigen: Über 90 Prozent der Aufträge gingen an Unternehmen aus Dresden und Sachsen.

Veröffentlichungsdatum: 6. November 2025, 03:28 Uhr MEZ

Schlagwörter: Wirtschaft, Finanzen, Unternehmen

Dresden hat seinen Beschaffungsbericht 2023 veröffentlicht, der detailliert aufschlüsselt, wie im vergangenen Jahr öffentliche Aufträge vergeben wurden. Das Dokument zeigt, wie Steuergelder auf verschiedene Projekte und Lieferanten verteilt wurden. Für die Stadtverwaltung bleibt Transparenz bei der Mittelverwendung ein zentrales Anliegen.

Der Bericht belegt eine deutliche Bevorzugung lokaler und regionaler Unternehmen bei der Auftragsvergabe. Nach den VOB-Richtlinien erhielten Dresdner Firmen 37,64 Prozent der Aufträge, während 53,4 Prozent an Unternehmen im übrigen Sachsen gingen. Ein ähnliches Muster zeigte sich bei Vergaben nach VOL und VgV: Hier sicherten sich Dresdner Betriebe 43,24 Prozent der Verträge, sächsische Unternehmen außerhalb der Landeshauptstadt 23,72 Prozent.

Im Jahr 2023 fanden in Dresden keine Beschaffungsverfahren nach KonzVgV statt. Allerdings verwies der Bericht darauf, dass bundesweit vor allem das Bundesministerium der Verteidigung, die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesinnenministerium die meisten Aufträge in diesem Rahmen erhielten. Die jährliche Veröffentlichung des Beschaffungsberichts ist Teil der Bemühungen der Stadt, Rechenschaft abzulegen. Durch die Offenlegung der Daten will Dresden eine klare Nachvollziehbarkeit schaffen, wie Aufträge vergeben und Mittel eingesetzt werden.

Der Beschaffungsbericht 2023 bestätigt, dass Dresden bei öffentlichen Aufträgen stark auf lokale und regionale Anbieter setzt. Ein großer Teil der Vergaben entfällt auf Unternehmen innerhalb Sachsens – die Stadt bleibt damit ihrer Linie treu, Transparenz in der Mittelverwendung zu priorisieren. Dass in Dresden keine KonzVgV-Verfahren stattfanden, steht im Kontrast zum Bundestrend, wo Bundesbehörden die Auftragsvergabe dominieren.