Wie die taz ihre Zukunft mit neuer Generation sichert
Die unabhängige deutsche Zeitung taz blickt auf fast 40 Jahre gedruckte Ausgabe zurück. In einer heute völlig veränderten Medienlandschaft gegründet, steht sie nun vor der Herausforderung, ihre Zukunft zu sichern. Während viele ihrer ursprünglichen Unterstützer:innen in den Ruhestand gehen, rücken Bemühungen in den Fokus, die Zeitung für neue Generationen zu bewahren.
Der Zeitungsmarkt hat sich seit dem ersten Erscheinen der taz radikal gewandelt. Ihre Gründer:innen, einst junge Aktivist:innen, sind heute im höheren Alter oder stehen kurz vor dem Ruhestand. Um das Überleben der Zeitung zu sichern, liegt der Schwerpunkt nun auf der Übergabe an die nächste Generation.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die taz Panter Stiftung. Sie fördert junge Journalist:innen, unterstützt kritischen Journalismus und hilft verfolgten Medienarbeiter:innen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Zeitung zu unterstützen.
Eine Option ist die Übertragung von Genossenschaftsanteilen an die taz zu Lebzeiten. Alternativ können Unterstützer:innen Anteile oder ein finanzielles Vermächtnis in ihrem Testament hinterlassen. Auch die Benennung der taz Panter Stiftung als Begünstigte ist möglich. Die Zeitung ermutigt Interessierte ausdrücklich, Fragen zu stellen, und bietet klare Anleitungen, wie man helfen kann.
Der Vorstoß, die taz langfristig zu erhalten, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich ihre frühen Förder:innen zurückziehen. Durch den Erwerb von Anteilen, die Hinterlassung von Vermächtnissen oder Spenden können Unterstützer:innen sicherstellen, dass die Zeitung ihre Arbeit fortsetzt. Die Förderung von Journalist:innen und Meinungsfreiheit durch die Stiftung bleibt dabei ein zentraler Baustein für die Zukunftspläne.






