25 April 2026, 16:19

Wiesbadens Theater erobert die Stadt – und Sie sind mittendrin

Ein gerahmtes Bild einer belebten Stadtstraße mit Menschen, die stehen und sitzen und eine lebhafte Atmosphäre schaffen, mit Gebäuden im Hintergrund.

Wiesbadens Theater erobert die Stadt – und Sie sind mittendrin

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden präsentiert sein mutiges Programm für die Spielzeit 2026/2027

Unter dem Motto "Wem gehört die Stadt?" verwischt das Theater die Grenzen zwischen Bühne und Straßenraum. Künstler:innen verlassen die Theatergebäude und beziehen den öffentlichen Raum ein – die Wiesbadener Bürger:innen sind eingeladen, bei Aufführungen und Diskussionen mitzuwirken.

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Den Auftakt der Saison bildet Carl Orffs "Carmina Burana" mit über 200 Mitwirkenden. Diese groß angelegte Produktion setzt den Ton für ein Jahr, das ganz im Zeichen von Gemeinschaft und Zusammenarbeit steht.

Eines der herausragenden Projekte ist die "Sinfonie für 100 Bürger:innen", die traditionelle Rollenbilder aufbricht, indem sie lokale Menschen ins Zentrum der Darstellung rückt. Das Theater will so die Trennlinie zwischen Künstlerschaft und Publikum überwinden und die Bühne zu einem geteilten Raum machen.

Doch die Aktivitäten beschränken sich nicht auf die Theaterwände: Überraschende Opern-Flashmobs werden auf Plätzen, in Cafés und anderen Alltagsorten stattfinden und damit auch jene erreichen, die sonst nie eine klassische Vorstellung besuchen. Beim Projekt "Metropole Wiesbaden" ziehen Schauspieler:innen und Musiker:innen mit Kameras und Mikrofonen durch die Stadt, um spontane Begegnungen einzufangen.

Auch das Hessische Staatsballett geht neue Wege und setzt verstärkt auf zeitgenössische Werke statt auf klassische Erzählballette. Der historische Wartburg-Saal verwandelt sich derweil in einen lebendigen Begegnungsort, der Kultur mit dem urbanen Alltag verbindet. Die gesamte Spielzeit hindurch lotet das Theater die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart aus – mit Musik und Performance als Impulsgeber für gesellschaftliche Dialoge.

Das Programm 2026/2027 macht das Hessische Staatstheater Wiesbaden zu einem Ort der Begegnung. Die Aufführungen verlassen die klassischen Spielstätten und erobern den öffentlichen Raum, wobei die Bürger:innen auf neue Weise einbezogen werden. Durch die Neudefinition des Verhältnisses zwischen Kunst und Publikum will das Theater Kultur zugänglicher und partizipativer gestalten.

Quelle