Zoll beschlagnahmt 105.430 Euro bei verdächtigem Zugreisendem nach Tschechien
Hans D. FinkeVerdächtig großer Bargeldfund bei Zugkontrolle - Zoll beschlagnahmt 105.430 Euro bei verdächtigem Zugreisendem nach Tschechien
Ein 31-jähriger Mann wurde von Zollbeamten in einem Zug in Richtung Tschechien kontrolliert, nachdem diese bei ihm Bargeld in Höhe von 105.430 Euro entdeckt hatten. Der hohe Geldbetrag weckte sofort Verdacht, woraufhin die Beamten Nachforschungen zur Herkunft und zum Verwendungszweck des Geldes einleiteten. Die Behörden beschlagnahmten das Geld vorläufig und prüfen nun, ob ein Geldwäscheverfahren eingeleitet wird.
Der Vorfall ereignete sich, als die Zollbeamten den Mann durchsuchten und das Geld an mehreren Verstecken fanden. Bündel von Banknoten befanden sich in seinem Rucksack sowie in den Innentaschen seiner Jacke und Hose. Auf Nachfrage gab der Mann an, das Geld sei für den Kauf zweier Luxusfahrzeuge in Tschechien bestimmt gewesen.
Die Beamten hielten seine Erklärung jedoch für wenig glaubwürdig. Er konnte keine überzeugende Auskunft über die Herkunft des Geldes geben, und seine Angaben zum geplanten Verwendungszweck wurden als unglaubwürdig eingestuft. Nach EU-Vorschriften müssen Reisende auf Anfrage des Zolls mitgeführtes Bargeld deklarieren.
Das beschlagnahmte Geld durchläuft nun ein Prüfverfahren. Die Behörden werden anhand der Ermittlungsergebnisse entscheiden, ob ein formelles Geldwäscheverfahren eingeleitet wird.
Da der Mann weder die Herkunft noch den Verwendungszweck des Geldes plausibel erklären konnte, verblieb das Bargeld vorerst in der Verwahrung des Zolls. Sollte das Verfahren weitergeführt werden, könnten weitere rechtliche Schritte folgen. Bis auf Weiteres bleibt das Geld beschlagnahmt, während die Behörden ihre Untersuchungen abschließen.






