21 January 2026, 10:50

Zoll entdeckt 7.800 geschmuggelte Zigaretten in Handschuhfach auf der A3

Eine alte deutsche Zigarettenkarte mit einer Illustration eines Feldes und beschreibendem Text.

Zoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zoll entdeckt 7.800 geschmuggelte Zigaretten in Handschuhfach auf der A3

Bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A3 in Bayern wurde ein verstecktes Lager geschmuggelter Zigaretten entdeckt. Zollbeamte fanden 7.800 nicht deklarierte Zigaretten, die im Handschuhfach eines Autos versteckt waren – nun wird wegen Steuerhinterziehung ermittelt.

Der Vorfall ereignete sich Ende Dezember im Landkreis Deggendorf. Ein 22-jähriger bulgarischer Autofahrer wurde zu einer standardmäßigen Kontrolle angehalten. Zunächst gab er an, nur 800 Zigaretten bei sich zu führen – die gesetzlich erlaubte Menge.

Die Beamten wurden misstrauisch, als ihnen Auffälligkeiten am Handschuhfach des Wagens ins Auge fielen. Bei der Überprüfung stellten sie fest, dass es mit 7.800 Zigaretten gefüllt war, die angeblich aus Bulgarien eingeschmuggelt worden waren. Zusammen mit den deklarierten 800 belief sich die beschlagnahmte Gesamtmenge auf 8.600 Zigaretten. Dem Fahrer droht nun ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung. Die Behörden schätzen die hinterzogenen Steuern auf die Schmuggelware auf rund 1.610 Euro.

Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben vorerst in Zollverwahrung. Der Fall des Fahrers wurde der Staatsanwaltschaft zur weiteren Prüfung übermittelt. Bei Bestätigung der Vorwürfe könnten Anklage wegen Steuerhinterziehung folgen.