Betrüger zocken Senioren in Brandenburg mit falschen Polizisten und Bankmitarbeitern ab
Hans D. FinkeBetrüger zocken Senioren in Brandenburg mit falschen Polizisten und Bankmitarbeitern ab
Zwei getrennte Betrugsfälle zielten auf ältere Einwohner in Brandenburg ab
In Kyritz wurde eine 79-jährige Frau von einem falschen Polizisten hereingelegt, während in Neuruppin ein 55-jähriger Mann einem Betrüger zum Opfer fiel, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. In beiden Fällen erlitten die Geschädigten finanzielle Verluste, bevor sie bemerkten, dass sie getäuscht worden waren.
Die Frau aus Kyritz erhielt plötzlich einen Anruf von jemandem, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Hochstapler behauptete, ihre Tochter sei bei einem schweren Autounfall verletzt worden und befinde sich nun in Gewahrsam. Um ihre Freilassung zu erwirken, forderte der Betrüger eine fünfstellige Kautionszahlung, der die Frau zustimmte.
Erst nach der Überweisung des Geldes wurde ihr klar, dass es sich um einen Betrug handelte. Der Täter ist weiterhin unbekannt, und das Geld gilt als verloren.
In Neuruppin wurde ein 55-jähriger Mann von einem Betrüger kontaktiert, der sich als Bankangestellter ausgab. Der Hochstapler warnte ihn vor unautorisierten Abbuchungen von seinem Konto und überredete ihn, seine Zugangsdaten preiszugeben. Sobald der Betrüger Zugriff hatte, sperrte er den Mann aus und stahl einen vierstelligen Betrag.
Zusätzlich behauptete der Täter fälschlicherweise, es hätten weitere unautorisierte Transaktionen stattgefunden. Das Opfer durchschaute die Täuschung später, konnte das gestohlene Geld jedoch nicht zurückerlangen.
Beide Vorfälle zeigen, wie hartnäckig Telefon- und Bankbetrug in der Region weiterhin sind. Die Geschädigten – eine Frau Ende 70 und ein Mann Mitte 50 – erlitten finanzielle Verluste, bevor sie den Schwindel erkannten. Die Behörden konnten die Täter in beiden Fällen bisher nicht ermitteln.






