28 March 2026, 18:22

Blutiger Dönerimbiss-Überfall in Schöneberg: Spieler verliert Geld und greift mit Messer an

Ein Mann spielt an einem Automaten mit der Aufschrift "Jackpot" umgeben von einer Tafel mit Text und Fruchtbildern.

Blutiger Dönerimbiss-Überfall in Schöneberg: Spieler verliert Geld und greift mit Messer an

Ein Mann muss sich wegen des Vorwurfs verantworten, einen Dönerimbiss im Berliner Bezirk Schöneberg überfallen zu haben. Der Vorfall eskalierte, nachdem er an einem Spielautomaten im Laden Geld verloren hatte. Laut Polizei wurden dabei zwei Mitarbeiter verletzt.

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Der Verdächtige hatte in dem Imbiss an einem Spielautomaten gespielt und dabei hohe Verluste erlitten. Als die Angestellten den Laden für die Nacht schließen wollten, forderte er eine Rückerstattung seines Geldes. Als sie dies ablehnten, soll er sich eine Gabel genommen und die Mitarbeiter bedroht haben, bevor er Bargeld aus der Kasse entwendete.

Während des Handgemenges bewaffnete sich der Mann mit einem Dönermesser und verletzte einen 23-jährigen Mitarbeiter mit einem Messerstich. Ein zweiter Angestellter wurde ebenfalls in dem Tumult verletzt. Nach der Geldnahme floh der Täter in Richtung des S-Bahnhofs Schöneberg.

Zwischen März 2024 und März 2026 registrierte die Berliner Polizei etwa 150 dokumentierte Überfälle auf Dönerimbisse, die mit Spielautomaten in Verbindung standen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Neukölln, Wedding und Kreuzberg, wobei viele von organisierten Gruppen aus arabischen Clans verübt wurden.

Die verletzten Mitarbeiter erhielten nach dem Angriff medizinische Versorgung. Die Behörden ermitteln wegen des Raubüberfalls im Rahmen einer größeren Welle gewaltbereiter Vorfälle in Zusammenhang mit Spielautomaten in Berliner Spätverkaufsstellen. Der Verdächtige ist weiterhin auf der Flucht, während die Polizei nach ihm fahndet.

Quelle