CDU verliert tausende Mitglieder – droht ein Massenexodus bis 2025?
Elfriede WielochCDU verliert tausende Mitglieder – droht ein Massenexodus bis 2025?
Die CDU erlebt in diesem Jahr einen deutlichen Mitgliederschwund. Der Rückgang folgt auf eine Phase des Wachstums im Jahr 2024, als die Partei zur mitgliederstärksten Kraft Deutschlands aufstieg. Nun häufen sich die Austritte – und die Führung warnt vor weiteren Verlusten.
2024 hatte die CDU noch einen Zuwachs von über 20.000 neuen Mitgliedern gefeiert. Dieser Schub ermöglichte es ihr, die SPD als größte deutsche Partei nach Mitgliederzahlen zu überholen. Doch dieser Aufwärtstrend hat sich inzwischen umgekehrt.
In den letzten Monaten gab es eine Welle von Austritten. Parteivertreter führen die Entwicklung auf Unmut über die Bundesregierung und Bundeskanzler Friedrich Merz zurück. Generalsekretär Carsten Linnemann äußerte sich besorgt über einen möglichen Massenexodus.
Linnemann warnte, die CDU könnte bis zum Ende der Legislaturperiode bis zu 50.000 Mitglieder verlieren. Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, drohen in den kommenden Monaten weitere zehntausende Austritte. Der Mitgliederschwund der CDU bedeutet eine klare Wende nach dem Erfolg von 2024. Angesichts der beschleunigten Austrittswelle steht die Partei vor dem Risiko langfristiger, erheblicher Verluste. Die Führung sucht nun nach Wegen, um der wachsenden Unzufriedenheit in den eigenen Reihen zu begegnen.






